Theaterkritik: Effi Briest – ein moderner Klassiker
Vorhang auf. Ein Schuss. Ende des Dramas. Wer Effi Briest, den Klassiker von Theodor Fontane, kennt, weiß um dieses Ende.

Mit den „Rohdiamanten“ der Sparte 7 gibt das Oldenburgische Staatstheater seinen Mitarbeitenden die Gelegenheit, eigene Stoffe und Visionen vor Publikum auszuprobieren. Den Auftakt machte jetzt Schauspieldramaturgin Annika Müller mit ihrem Stück „Bunker, die im Meer ertrinken“.
Vorhang auf. Ein Schuss. Ende des Dramas. Wer Effi Briest, den Klassiker von Theodor Fontane, kennt, weiß um dieses Ende.
Das Oldenburgische Staatstheater startet unter dem Titel „O. – Eine Stadt sucht ein Drama!“ ein „dramatisches Experiment“.
Künstlerisch war Pause in den vergangenen Wochen im Oldenburgischen Staatstheater. Der Theaterhafen war die Ersatzspielstätte auf Zeit.
Ab 21. Juni können Interessierte mit Teilen von Oldenburgs „Bank mit der schönsten Aussicht“ Erinnerungsstücke an den Theaterhafen erwerben.
Der „Theaterhafen“ wird am morgigen Pfingstsamstag, 19. Mai, um 11 Uhr eröffnet. Mit einer großen Feier stellt das Oldenburgische Staatstheater seine Interimsspielstätte „Uferpalast“ vor, die sechs Wochen lang im Mittelpunkt des theatralen Geschehens steht.
Geballte Wissenschaft in zehn Minuten verständlich präsentieren – darum ging es beim 8. Oldenburger Science Slam der Universität Oldenburg. Fünf Nachwuchswissenschaftler stellten sich der Herausforderung in der ausverkauften Exerzierhalle.
Nach der Premiere von „Swing up Your Life“ vor vier Jahren sind die drei Damen von „Sweet Sugar Swing“ quer durch die Republik getourt. Jetzt kommen sie erstmals wieder mit ihrem Programm nach Oldenburg – wo einst alles begann – und bringen den Swing ins Staatstheater.
Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg, verlängert seinen Vertrag am Oldenburgischen Staatstheater bis 2022. Gemeinsam mit Generalintendant Christian Firmbach hat er zur Spielzeit 2014 / 2015 seinen Einsatz in Oldenburg begonnen.
32 Premieren und 18 Wiederaufnahmen hält die neue Spielzeit 2018/19 für die Besucherinnen und Besucher des Oldenburgischen Staatstheaters bereit. Darunter befinden sich zehn Uraufführungen, drei Niederdeutsche Erstaufführungen und ein umfangreiches Konzertprogramm.
Der Zeltmeister und ehemalige Flugtrapezkünstler Paolo Ive leitet den Zeltaufbau für den „Uferpalast“ am „Theaterhafen“ auf dem ehemaligen Rheinumschlag-Gelände. Hier wird das Oldenburgische Staatstheater sechs Wochen lang seine Produktionen aufführen.
Wenn man nur oberflächlich den Inhalt liest, könnte man meinen, das Theaterstück „Geächtet“ sei eine Kopie von „Gott des Gemetzels“. Bei dem preisgekrönten Stückes im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters wird schnell klar, dass es bei dem US-Dramatiker Ayad Akhtar um mehr geht.
Als Klassiker stellt sich in „Nathan der Weise“ im Großen Haus, als zeitgemäßes Stück und spannend inszeniert, die Frage, ob es überhaupt die richtige Religion gibt. Im Kleinen Haus ist „Geächtet“ von Ayad Akhtar aus dem Jahr 2012 als packendes Kammerspiel zu sehen.
Die Uraufführung des Schauspiel-Projektes „Dokusoap. Episode 451“ von Regisseurin Luise Voigt in der Exerzierhalle (Oldenburgisches Staatstheater) ist eine Kopie dieses täglichen TV-Wahnsinns. Eine Persiflage. Unterhaltsam, mehr aber auch nicht.
Wenn das Publikum im Oldenburgischen Staatstheater auf amüsante Art unterhalten wird, fällt der Applaus immer besonders stark aus. So ist es auch bei der BallettCompagnie zu erleben. Die zweite Premiere in dieser Spielzeit bietet unterschiedliche Stücke und Handschriften.
Im Mai zieht das Oldenburgische Staatstheater für die letzten sechs Wochen der Spielzeit an den Oldenburger Hafen. Das einstige Gelände von Rhein Umschlag wird vorübergehend zum Ausweichspielort „Theaterhafen“ mit einer Bühne im Roncalli-Zelt.