Politik

Sozial-O-Mat: Soziale Standpunkte der Parteien prüfen

Welchen Standpunkt vertreten Parteien, wenn es um Themen wie Familie, Flucht und Armut geht? Antworten gibt der Sozial-O-Mat der Diakonie.

Haben den Sozial-O-Mat bereits ausprobiert: Lars Knobloch und Sarah Preuth.
Foto: Frerk Hinrichs

Oldenburg (Tobias Hadan/pm) Welchen Standpunkt vertreten die verschiedenen Parteien, wenn es um Themen wie Familie, Flucht, Armut oder Pflege geht? Dieser Frage hat sich die Diakonie gewidmet. Mit Hilfe des Sozial-O-Mat kann man herausfinden, inwieweit die eigenen sozialen Überzeugungen mit denen der Parteien übereinstimmen.

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Im Stile des bekannten Wahl-O-Mat, der vor jeder größeren Wahl entwickelt wird, können Interessierte online über zwölf Thesen beantworten. Dem Nutzer ist es möglich, bei jedem Thema zu erfahren, wie die Parteien geantwortet haben und ihre Begründungen dazu lesen. Am Ende wird die Übereinstimmung mit CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD errechnet. „Beim Sozial-O-Mat geht es um die wichtigen sozialen Themen unserer Zeit. Er soll Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung unterstützen und ihnen verdeutlichen, welche Auswirkungen ihre Wahl für das Leben der Menschen in unserem Land hat“, erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Unter www.sozial-o-mat.de kann man ab sofort den Test machen.

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3 Kommentare

  1. Karl
    28. August 2017 um 17.31 — Antworten

    Auch ein mehrfacher Durchlauf des Sozial-O-Mat würde meine einmal gefasste Wahlentscheidung nicht mehr ändern. Aus dem gleichen Grund werde ich heute Abend auch nicht nach Westerstede fahren, um an der Diskussionsrunde auf dem Markt teilzunehmen, sondern mir die Ratssitzung antun. Allerdings würde ich gern Herrn Albani fragen, warum seine Partei in ihrem Wahlprogramm auf Seite 63 verklausuliert mit Begriffen aus dem Englischen operiert. Wer noch marginale Reste seines Schulenglischs in die Gegenwart herübergerettet oder die langfristigen Ziele nicht nur der CDU im Hinterkopf hat, wird nicht auf die Hilfe eines Wörterbuchs zurückgreifen müssen. Vor allen Dingen lässt es sich immer wieder gut mit dem Begriff humanitäre Verpflichtung punkten.
    Wie ist es eigentlich mit der humanitären Verpflichtung gegenüber den hier schon Längerlebenden? Ich nenne einfach mal nur Altersarmut, Pflegenotstand und Wohnungslosigkeit im Bereich >300k. Herr Albani et coll. werden die Folgen dieser humanitären Verpflichtung sicher nicht zu spüren bekommen.

    • W. Lorenzen-Pranger
      28. August 2017 um 20.09 — Antworten

      Ja. Komisch, nicht wahr? Da besteht die CDU derzeit in Hannover auf eine „Untersuchung“ nach der anderen, obwohl längst (selbst der NWZ !) klar ist, daß die Mauscheleien bei denen mindestens genau so groß waren – aber im Fall Albani fragt keiner nach. Wie geht das, als „Berater“ immense Summen abstauben während man gleichzeitig im Parlament sitzt? Ist der Mann fachlich überhaupt noch aktuell und am Ball – oder ist das längst ein Fall von Begünstigung oder gar Betrügereien?
      Wir kennen ja die Merkwürdigkeiten, bei denen Unionspolitiker in der Geschichte selbst mit sogar schweren Straftaten (!) stets davon kamen. Man hatte dann eben z.B. einen „Blackout“…

  2. Karl
    29. August 2017 um 10.20 — Antworten

    OT

    Leserinnen und Leser der OOZ sollten sich vielleicht heute Abend (ab 18:00 bei Oeins) mal die Aufzeichnung der Ratssitzung von gestern Abend und dabei insbesondere den Punkt 11.1, Umbenennung der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Oldenburg, ansehen. Selten habe ich zu einem einzigen TOP derart viele und kontroverse Wortmeldungen gesehen.
    Während Ratsherr Höpken zu retten versuchte, was nicht mehr zu retten ist und Ratsherr Beer eine differenzierte Meinung vertrat, kam von den Genossen das übliche Verschwurbeln und Relativieren. Sogar die olle Karamelle von Exfamilienministerin Schwesig, dass der Linksextremismus lediglich ein aufgebauschtes Problem darstellt, musste mal wieder herhalten. Dazu wurde für Oldenburg eine Ratio von Links- zu Rechtsextremismus wie 10% zu 90% ins Spiel gebracht, worauf Ratsherr Klaukien süffisant auf den anderslautenden Verfassungsschutzbericht von IM Pistorius hinwies.
    Ansonsten ‚business as usual‘ .

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