Umzug des Finanzamtes verzögert sich

Ursprünglich wollten die Mitarbeiter des Finanzamtes Oldenburg zum 1. Januar ihr neues Domizil am Stubbenweg beziehen, das verzögert sich jetzt.

Zurzeit werden die Fundamentierungsarbeiten am Stubbenweg ausgeführt.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (zb) Ursprünglich wollten die Mitarbeiter des Finanzamtes Oldenburg zum 1. Januar ihr neues Domizil am Stubbenweg beziehen. Doch das Vergabeverfahren hat sich verzögert, weil es eine Vergabebeschwerde gegeben hat, die inzwischen beigelegt werden konnte.

Obwohl sofort Baubeschleunigungsmaßnahmen so weit wie möglich ergriffen wurden, steht nun fest, dass der ursprüngliche Termin nicht gehalten werden kann. Der Umzugstermin ist jetzt für Anfang März anberaumt, heißt es seitens des niedersächsischen Finanzministeriums.

Anzeige

Für die Unterbringung des Finanzamtes Oldenburg wird derzeit im Stubbenweg ein Neubau in sogenannter Systembauweise errichtet, der sämtliche aktuellen energetischen und baulichen Standards erfüllt. Mit den Erdbauarbeiten wurde bereits im September begonnen. Zurzeit werden die Fundamentierungsarbeiten ausgeführt und die einzelnen Module des Systembaus im Werk produziert. Die Endmontage der Module vor Ort ist ab Ende Oktober vorgesehen.

Das derzeitige Finanzamtsgebäude in der 91er-Straße ist marode. Um jegliche Gefahr für die Beschäftigten und Besucher des Finanzamtes auszuschließen, wird die Standsicherheit des 70er-Jahre Baus bereits seit Monaten im Rahmen eines engen Monitorings fortlaufend überprüft. Bei dem alten Gebäude machen gravierende Betonschäden an den Fassadenplatten und Außenstützen sowie eine mangelhaft verlegte Stahlbewehrung eine Sanierung wirtschaftlich unmöglich.

Für den Fall, dass die Standsicherheit in den kommenden Monaten entgegen der momentanen Einschätzung gutachterlich in Frage gestellt werden wird, wird vorsorglich eine zwischenzeitliche Unterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den umliegenden Finanzämtern vorbereitet, erklärte ein Sprecher des niedersächsischen Finanzministeriums. Somit wäre das Finanzamt Oldenburg auch weiterhin telefonisch und elektronisch erreichbar und arbeitsfähig.

Im Finanzamt Oldenburg arbeiten rund 300 Beschäftigte. Es zählt damit zu den größten Finanzämtern Niedersachsens. Der Finanzamtsbezirk umfasst das Gebiet der Stadt Stadt Oldenburg, der Gemeinde Hatten und der Gemeinde Wardenburg.

Mehr aus diesem Ressort
OldenburgSchulungen: Smartphone besser nutzenOldenburgAbschnitt der Cloppenburger Straße erhält neue DeckschichtOldenburgManga-Kurse und Gaming-Abend in der Stadtbibliothek
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenKlingbeil verlangt von SPD Bekenntnis zum RegierungswillenNachrichtenAttacken auf Schwesig: SPD-Frauen werfen CDU Sexismus vorNachrichtenCSU will bei Parteitag auf Aigner als Bundespräsidentin setzenNachrichtenOstbeauftragte will „Schutzschild“ für ZivilgesellschaftNachrichtenWestjordanland: Israelische Siedler greifen Diplomaten aus der EU anSport2. Bundesliga: Hannover und St. Pauli trennen sich unentschieden

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok