Oldenburg

Finanzamt zieht zum Stubbenweg

Sicherheitszäune umgeben zurzeit das marode Finanzamtsgebäude an der 91er Straße in Oldenburg, das die Mitarbeiter im nächsten Jahr verlassen müssen.

Sicherheitszäune umgeben zurzeit das marode Finanzamtsgebäude an der 91er Straße, das die Mitarbeiter im nächsten Jahr verlassen müssen.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (zb) Nachdem der Landesliegenschaftsfonds den Bau einer vorübergehenden Unterkunft für die 300 Mitarbeiter des Finanzamtes Oldenburg ausgeschrieben hat, soll er auf einem Grundstück in Etzhorn am Stubbenweg entstehen. „Das Grundstück ist für zehn Jahre gemietet worden mit Verlängerungsoption“, erklärte Kai Bernhardt, Sprecher des Niedersächsischen Finanzministers, auf Nachfrage. Das jetzige Gebäude an der 91er Straße ist marode und wird bereits gesichert.

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Schon im vergangenen Jahr ist das Finanzamtsgebäude von Fachleuten unter die Lupe genommen worden, nachdem größere Schäden an der Fassadenkonstruktion entdeckt worden sind. Das führte zu sofortigen Sicherungsmaßnahmen. Unter anderem sind Zäune aufgestellt worden, um Passanten vor herabfallenden kleineren Teilen zu schützen. Auch die Stahlbetonstützen sind marode, so dass die Restlebensdauer fraglich ist.

Inzwischen steht fest, die Unterkunft muss bis Ende des Jahres verlassen werden. Nachdem die Suche nach einer anderen Unterkunft im Stadtgebiet gescheitert ist, soll jetzt so schnell wie möglich mit dem Systembau begonnen werden. Dabei handelt es sich um Container. Das Gebäude wird über 7000 Quadratmeter Nutzfläche verfügen und zum Jahresende bezugsfertig sein. Wie lange die Mitarbeiter dort bleiben werden, sei derzeit unklar, sagte der Sprecher. Die Suche nach einer Dauerlösung werde derweil fortgesetzt.

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