Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
Nachdem die USA Sanktionen gegen russisches Öl teilweise ausgesetzt haben, fordert BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, dass die Bundesregierung wieder Öl aus Russland einkauft. „Wenn die USA russisches Öl kaufen, die aufgrund eigener Förderung weit weniger abhängig sind, sollte es Deutschland spätestens jetzt auch tun“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diese Entscheidung kritisiere, „während die Bürger an den Tankstellen verzweifeln“, sei „die kalte Arroganz eines Multimillionärs, der solche Sorgen nicht hat“, sagte Wagenknecht. „Wir sollten über Schwedt wieder russisches Öl beziehen und einen Spritpreisdeckel von 1,50 Euro einführen.“
Die Bundesregierung müsse „die Mehrwertsteuer auf 7 Prozent senken, die CO2-Abgabe streichen, die Energiesteuer reduzieren und das schamlose Abkassieren der Mineralölkonzerne unterbinden“, forderte sie. Dann komme man „bequem“ auf 1,50 pro Liter. Das müsse der Höchstpreis sein, der nicht überschritten werden dürfe. Aktuell liegen die Preise jenseits von 2 Euro pro Liter.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenGroßbrand im Helmstedter Industriegebiet Neue Breite zerstört Industriehalle
NachrichtenSPD nimmt Reiche bei Galeria-Insolvenz in die Pflicht
NachrichtenG7 geben Lagerbestände an Diesel und Rohöl frei
NachrichtenEnerparc: Insolvenzverwalter peilt Teilverkauf bis Dezember an
NachrichtenTop-Ökonomin will gedeckelte Preise für Grundnahrungsmittel
NachrichtenCum-Ex-Verfahren gegen Deutsche-Börse-Vorstand Book eingestellt
