Cum-Ex-Verfahren gegen Deutsche-Börse-Vorstand Book eingestellt

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Gute Nachricht für Deutsche-Börse-Vorstand Thomas Book: Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Manager wegen Cum-Ex-Geschäften zum 15. September eingestellt, wie Books Anwälte Michael Gubitz und Ole-Steffen Lucke dem „Handelsblatt“ mitteilten. Die Einstellung sei nach Paragraf 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung erfolgt, also mangels hinreichenden Tatverdachts – und folglich auch ohne Auflagen.
Die Einstellung sei nach umfangreichen Ermittlungen erfolgt. Die Staatsanwaltschaft habe in ihrer Begründung ausführlich dargelegt, dass sich keinerlei Anhaltspunkte für strafbare Handlungen ergeben hätten und somit kein Tatverdacht mehr gegen Book bestehe, erklärten Gubitz und Lucke. Die nun vorliegende Begründung schaffe Klarheit und entlaste Book vollumfänglich.
Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte, dass sie das Verfahren eingestellt hat. Das „Handelsblatt“ hatte bereits im Sommer 2023 über das Ermittlungsverfahren gegen Book berichtet. Der heute 55-Jährige wurde damals als ein möglicher Nachfolger von Vorstandschef Theodor Weimer gehandelt. Ende 2024 übernahm dann jedoch Books Vorstandskollege Stephan Leithner den CEO-Posten.
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