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AfD Baden-Württemberg schlägt Hagel als Ministerpräsident vor

via dts Nachrichtenagentur

Bei der Ministerpräsidentenwahl in Baden-Württemberg hat die AfD den Spitzenkandidaten der CDU, Manuel Hagel, vorgeschlagen. „Die Bürger von Baden-Württemberg haben Mitte-Rechts gewählt“, sagte Miguel Klauß, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, am Mittwochmorgen im Plenum zur Begründung.

Hagel meldete sich umgehend zu Wort, lehnte den Vorschlag ab und verwies auf die Koalitionsvereinbarung mit den Grünen, die vorsehe, Cem Özdemir zum Ministerpräsident zu wählen. „Es gibt eine Verantwortung, die ist größer wie man selber, und mit der deutschen Christdemokratie und mit diesem Parlament machen sie keine Spielchen“, sagte Hagel. Er stehe nicht zur Verfügung.

Formal konnte Hagel den Vorschlag aber nicht ablehnen, die Wahlordnung von Baden-Württembergs Landtag sieht dies nicht vor. Dass die AfD Kandidaten der anderen Parteien wählt, ist nicht neu. Auch in Thüringen und Sachsen wurde die Methode schon angewandt. 2020 wurde dadurch in Thüringen sogar eine echte Regierungskrise ausgelöst, als überraschend der FDP-Kandidat Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt wurde und nach wenigen Tagen wieder zurücktrat.

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3 Kommentare

  1. Rolf Schikorr
    13. Mai 2026 um 17.05 — Antworten

    Ich denke, Hagel wäre der bessere Ministerpräsident.

  2. C Hempel
    13. Mai 2026 um 13.07 — Antworten

    War doch klar,das Hagel ablehnt. Es ist schon interessant, das die CDU seinen eigenen Kandidaten ablehnen. Sagt doch alles über die Partei aus.

    • johnny
      17. Mai 2026 um 21.36 — Antworten

      Ja sagt aus, dass sie aus der Geschichte gelernt haben.

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