Politik

Christoph Baak tritt zur OB-Wahl an

CDU-Parteichef Olaf Klaukien gratulierte dem OB-Kandidaten Christoph Baak zur Nominierung.

CDU-Parteichef Olaf Klaukien gratulierte dem OB-Kandidaten Christoph Baak zur Nominierung.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am) Mit großer Mehrheit wurde Christoph Baak als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl nominiert. Das entschieden die Mitglieder der CDU Oldenburg am gestrigen Donnerstag, 27. März, auf ihrer Mitgliederversammlung im Etzhorner Krug. Von den 65 stimmberechtigten Teilnehmern stimmten 55 für Christoph Baak, sechs lehnten ihn ab und vier enthielten sich.

Anzeige

Parteichef Olaf Klaukien betonte noch einmal, dass Baak die CDU-Wähler mobilisieren könne. „Wir brauchen einen, der mehr Oldenburg hat“, so Klaukien, und eröffnete damit das Rennen um den Oberbürgermeisterposten in Richtung SPD-Kandidat Jürgen Krogmann. Er warf ihm vor, der Landesregierung zu hörig zu sein. Die Kandidatin der Grünen, Dr. Marion Rieken, wäre kompetent, aber zu blass.

Christoph Baak sieht sich an der richtigen Stelle. Er wolle gestalten, statt verwalten. Schließlich hätte die Stadtverwaltung kompetente Kräfte, die einen guten Job machten. „Ich muss nicht 2300 Mitarbeitern erklären, wie sie es besser machen könnten“, sagte Baak in seiner Rede. Für ihn ginge Führungsqualität vor Fachkenntnissen. Und er sei lernfähig. Allerdings müsse die Kommunikation verbessert werden. Als Beispiel führte er den Streit um das Altpapier an. Dafür erteilte er ein „6, setzen“ und sieht dringenden Verbesserungsbedarf. Als Parteiloser wolle er die Interessen der Stadt vertreten, so Baak, der damit einem Eintritt in die CDU eine Absage erteilte und prompt Murren der Mitglieder dafür kassierte.

Vorheriger Artikel

„Hilfe direkt Oldenburg-Sierra Leone“ sucht dringend Paten

Nächster Artikel

Brennende Autos in Oldenburg

1 Kommentar

  1. null
    31. März 2014 um 12.31

    Olaf Klaukien hat uns in Oldenburg das „Schlaue Haus“ beschert uns sich anschließend aus dem Staub gemacht.