Politik

Andreas Paul – kurz nachgefragt

Wir stellen die Bundestagskandidaten 2017 vor. Auch Andreas Paul (AfD) hat unsere Fragen für einen kurzen Steckbrief beantwortet.

Andreas Paul (AfD).
Foto: privat

Oldenburg (Tobias Hadan/Ann-Christin Pietsch) In diesem Jahr bewerben sich acht Kandidaten um das Direktmandat im Wahlkreis 27 Oldenburg-Ammerland: Dennis Rohde (SPD), Stephan Albani (CDU), Peter Meiwald (Grüne), Amira Mohamed Ali (Die Linke), Nils Hinrich Krummacker (FDP), Andreas Michael Paul (AfD), Claudia Theis (Freie Wähler) und Ingrid Marianna Brettschneider (ÖDP). Für die kurze Vorstellungsrunde haben die OOZ-Praktikanten Tobias Hadan und Ann-Christin Pietsch die Fragen formuliert.

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Steckbrief Andreas Paul

Alter

38

Partei

Alternative für Deutschland (AfD)

Beruf

Berufsoffizier

Haben Sie Kinder?

keine eigenen

Lieblingsserie

Bosch

Lieblingsbuch

„Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ von Paul Watzlawik

Beschreiben Sie sich in drei Worten

integer, direkt, zielorientiert

Wer ist Ihr Vorbild?

Otto von Bismarck

Welches Auto fahren Sie?

Mercedes C-Klasse

Welche Social-Media-Kanäle nutze Sie?

Facebook

Nennen Sie drei Gründe, wieso ich Sie wählen sollte

  • Ich setze mich ein für eine starke Innere Sicherheit, der Personalabbau der Polizei muss gestoppt werden. Eine starke Innere Sicherheit bedeutet ebenso den Stopp der illegalen Zuwanderung. Das Grundgesetz Art 16a GG Absatz 2 muss wieder angewandt werden. Deshalb sind die Grenzen zu sichern. Gefährder und illegale Flüchtlinge müssen konsequent abgeschoben werden.
  • Ich stehe für eine Zukunft, in der unsere Eltern und Großeltern würdig altern können und nicht in die Altersarmut rutschen aufgrund eines mangelhaften Rentensystems. Ein Leben, in dem ehrliche Arbeit sich auszahlt.
  • Ich stehe für eine freie soziale Marktwirtschaft, frei von einer ausufernden Bürokratie und Regularien, die eine Unternehmensgründung nur erschweren. Eine starke Wirtschaft bedeutet ein starkes Deutschland.

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4 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    4. September 2017 um 13.00 — Antworten

    Ob Otto von Bismarck oder „Richter Gnadenlos“ Schill, Konservative scheinen einen seltsamen Hang zu Morphinisten – der armseligsten Sucht – und Zügellosen, wie z.B. auch Peter Altmaier, zu haben. Wie kommt das? Althusmann z.B. wirkt stets wie vom Alkohol aufgeschwemmt. Bismark vereinigte sehr viele dieser unseligen Merkmale besonders deutlich. (Vgl. Wikipedia z.B.)
    Also – MEIN Vorbild wäre so einer schon deswegen nicht gerade…

    • Karl
      4. September 2017 um 17.39 — Antworten

      @W. Lorenzen-Pranger,

      >…, Konservative scheinen einen seltsamen Hang zu Morphinisten – …

      wo sehen Sie denn dabei eine Verbindung zu Herrn Paul, dem ich, wie Sie richtig vermuten, am 24 d. M. meine Stimme geben werde?
      Außerdem sehe ich es als weniger verwerflich an, wenn jemand seine eigene Gesundheit ruiniert, als sich durch die Weitergabe verbotener Substanzen gewisse Dienstleistungen zu erkaufen.
      Was nun den Alkohol betrifft: Mir hat man vor langer Zeit gesteckt, dass es sich bei mangelnder Trinkfestigkeit um eine Charakterschwäche handelt. Um dabei nicht missverstanden zu werden: Ich habe immer noch meine Grauen Lappen ohne Säuferbalken.

      • W.Lorenzen-Pranger
        4. September 2017 um 20.14 — Antworten

        Es war Herr Paul, der den Bismarck zu seinem Vorbild erkor. Ich wundere mich nur ernsthaft darüber, wie ein offenbar doch sehr durchtrainierter und physisch gesunder Mensch (nach dem Foto geurteilt) ausgerechnet ein physisches Wrack wie Bismarck zu seinem Leitbid machen kann. Auch der Ruf Bismarcks als Vorläüfer und Wegbereiter Hitlers ist der AfD insgesamt in diesem Zusammenhang sicher nicht unbedingt förderlich, oder? Jedenfalls entnehme ich diese Aussagen diesem Artikel, den ich nun ganz sicher nicht geschrieben habe:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bismarck
        Herr Paul kann ja, wie ein anderer Kandidat auch, die Gründe für seine Aussage hier selbst mitteilen. Vielleicht sind seine eigenen Standpunkte der AfD dann ja nützlicher, als man jetzt vermuten könnte?

        • Karl
          5. September 2017 um 11.24 — Antworten

          @W.Lorenzen-Pranger,

          >Neben dem Konsum von Alkohol und Tabak berichteten Zeitgenossen wie die Baronin Hildegard von Spitzemberg auch von der Einnahme von Morphium

          Quelle: s. vorherigen Kommentar

          finden Sie diese Aussage nicht ein wenig zu selektiv? Ich versuche mir gerade vorzustellen, ich wäre Mitglied einer Partei und diese hätte mich auf den Schild gehoben und zum Direktkandidaten gekürt. Wen könnte ich dann wohl als Vorbild nennen, der ihren hohen Ansprüchen genügt? Einen Nichtraucher oder Nichttrinker? Von verbotenen Substanzen will ich gar nicht erst anfangen. Vielleicht auch noch Veganer oder zumindest Vegetarier? Keuscher Lebenswandel oder zumindest kein Fremdgehen?
          Einer solchen Person würde ich nicht über den Weg trauen, aber ich muss diese Frage ja auch nicht beantworten.

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