Kultur

Polnische Fotos am Bahnhofsvorplatz

Bastian Freese und Bernd Hubl laden zur Fotoausstellung am Bahnhof ein.

Die Fotoausstellung wurde heute am Oldenburger Hauptbahnhof aufgestellt.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (Tobias Hadan) Architektur, Landschaft, Natur, Mensch, Sport und Verkehr / Infrastruktur: Das sind die sechs Kategorien des Fotowettbewerbs „Our world is beautiful“, der 2015 von dem Oldenburger Fotodienstleister CEWE ins Leben gerufen wurde. Die 30 eindrucksvollsten Fotografien von polnischen Amateurfotografen sind in der Outdoor-Fotoausstellung auf dem Oldenburger Bahnhofsvorplatz im Rahmen der Reihe Polen Begegnungen der Stadt Oldenburg bis zum 29. September zu sehen.

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Der Wettbewerb „Our world is beautiful“ ist inzwischen der größte internationale Fotowettbewerben. Rund 94.000 Fotos von 11.800 Amateurfotografen aus 18 Ländern wurden eingereicht. Unter den 30 ausgewählten Bildern befindet sich auch der Beitrag der Polin Agnieszka Gulczyńska, die den Wettbewerb gewonnen hat. Für ihr Bild mit dem Titel „Just be with me…“ bekam die Künstlerin den CEWE Foto Award. Die Fotos sind im Format 1100 mal 1750 Millimeter, wurden beidseitig bedruckt und in zwei Reihen aufgestellt.

30 Motive von 30 verschiedenen polnischen Künstlern sollen eine Gesamtimpression Polens schaffen und den Betrachtern Deutschlands Nachbarland näher bringen. Alle sechs Kategorien sind auf den Bildern vertreten. „Wir wollen mit dieser Aktion die Freude an der Fotografie vermitteln“, erklärt Bastian Freese von CEWE, der die Ausstellung gemeinsam mit Bernd Hubl, Projektleiter der Polen Begegnungen, organisiert. „Die Fotos wurden von Amateuren aufgenommen und sind dennoch hochqualitativ“, sagt Hubl.

Das Gewinnerfoto des Wettbewerbs Our World is beautiful.

Das Gewinnerfoto des Wettbewerbs „Our World is beautiful“.
Foto: Agnieszka Gulczyńska

Ein für CEWE und die Stadt Oldenburg wichtiger Aspekt ist schließlich die Darstellung der 30 Fotos in der Öffentlichkeit. „Bis zu 21.000 Personen passieren täglich den Bahnhofsvorplatz. Damit erreichen wir ein ganz anderes Publikum als zum Beispiel in einem Museum“, betont Hubl. „Uns ist es wichtig, dass Menschen, die sonst Hemmungen haben ins Museum zu gehen, erreicht werden.“ Es habe einen ganz anderen Reiz, so eine Ausstellung in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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