In eigener Sache: Kommentare zu Wahlen

Die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl im Herbst beschäftigt viele Oldenburger/innen – das spüren wir auch in unserer Kommentarspalte.

Foto: OOZ Archiv

Oldenburg (OOZ) Die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl im Herbst beschäftigt viele Oldenburger/innen – das spüren wir auch in unserer Kommentarspalte. Dort häufen sich zwei Arten von Einträgen, die die OOZ-Redaktion nicht freischaltet: Kommentare, die Wahlwerbung betreiben, und Kommentare, die ohne inhaltlichen Bezug zur Nachricht pauschal für oder gegen eine Partei werben – etwa als wiederholtes Bekenntnis zur eigenen Partei.

Solche Kommentare tauchen nicht nur unter Kandidatenvorstellungen auf, sondern auch unter allgemeinen Nachrichtenartikeln. Sie rufen zum Wählen oder ausdrücklich zum Nichtwählen bestimmter Personen oder Parteien auf. Das ist keine Debatte, sondern Kampagnenmaterial – und hat in der Kommentarspalte eines unabhängigen Nachrichtenmediums nichts zu suchen. Das gilt für alle Parteien und Kandidaten/innen gleichermaßen.

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Was wir freischalten

Sachliche Einschätzungen, Kritik an Positionen, Fragen an Kandidaten/innen: das alles ist erwünscht. Was nicht erscheint: Aufrufe für oder gegen einzelne Kandidaten/innen, Parteireklame und koordinierte Kommentare, die erkennbar kein eigenes Urteil transportieren.

Warum wir das jetzt schreiben

Das Problem hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Deshalb weist die OOZ-Redaktion künftig unter jedem betroffenen Artikel explizit darauf hin, welche Kommentare nicht veröffentlicht werden. Dieser Artikel fasst die Regel zusammen, auf die wir uns dabei beziehen.

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