Linke zieht gegen Reiche vor Bundesverfassungsgericht

Linke zieht gegen Reiche vor Bundesverfassungsgericht

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die Linkspartei zieht im Streit um eine Äußerung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor das Bundesverfassungsgericht. Das geht aus einem Antrag der Kölner Medienrechtskanzlei Prigge an das Gericht hervor, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Montagsausgaben) berichten. Zuvor hatte Reiche die Frist zur Abgabe einer Unterlassungserklärung verstreichen lassen.

Reiche hatte auf der offiziellen Instagram-Präsenz des Ministeriums Auszüge aus einer Rede und das Zitat gepostet: „Antisemitismus und Enteignung gefährden Deutschland und die Wirtschaft“. Die Anwälte der Linken sehen darin eine Verletzung des Rechts auf gleichberechtigte Teilnahme am politischen Wettbewerb. Die Karlsruher Richter sollen nun durch eine einstweilige Anordnung Reiche dazu zwingen, den Post vom Ministeriums-Account zu entfernen.

Anzeige

Am Wochenende hatte Reiche vor ihrer Reise in die Ukraine noch einmal nachgelegt: Sie befürchtet bundesweite Wachstumseinbußen bei einer von der Linken geführten Regierung in Berlin. Das, was die Linke hier in Berlin vertritt und die Personen, die sie repräsentieren, sei nicht nur gefährlich für Berlin, sondern für unser Land, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Es sei eine Gefahr für den Investitionsstandort und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Berliner Linke sieht eine „groß angelegte Kampagne“ der CDU gegen ihre Wahlsiegerin und Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp. Die Partei verklagte wegen ähnlicher Aussagen auf offiziellen Ministeriums-Kanälen auch die CDU-Innenministerien in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenHubig will Opfer häuslicher Gewalt besser schützenNachrichtenUni Magdeburg: Internationale Studierende kommen trotz AfD-WahlsiegNachrichtenProsor wirft Europa Kurzsichtigkeit im Nahostkonflikt vor
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
BremenZahl gescheiterter Abschiebungen variiert von Land zu Land deutlichNachrichten100.000 Antragsteller erhalten Förderprämie für E-AutosNachrichtenUnion will weitere Reformen bei GrundsicherungNachrichtenZahl der Grundsicherungsbezieher im Alter auf RekordhochNachrichtenBilger begrüßt Familienticket bei der BahnNachrichtenAtaman beklagt Schutzlücke für Juden in Deutschland

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok