Oldenburg (am/pm) – Der Kreisvorstand der Linken fordert die Bürgerinnen und Bürgern auf, zur Stichwahl am 12. Oktober zu gehen. Eine Empfehlung für den SPD-Kandidaten Jürgen Krogmann oder den parteilosen CDU-Kandidaten Christoph Baak wurde nicht ausgesprochen. Dem Beschluss hat auch die Stadtratsfraktion zugestimmt.

„Das Wahlergebnis zur OB-Wahl ist für die Linke doppelt enttäuschend. Einmal, weil die von uns unterstützte Kandidatin Dr. Marion Rieken nicht in die Stichwahl gekommen ist, aber auch, weil die Wahlbeteiligung so niedrig war. Beides hing wahrscheinlich auch zusammen“, erklärt Linken-Ratsherr Hans-Henning Adler. Bei der Stichwahl werde die Wahlbeteiligung voraussichtlich noch weiter absinken. Das würde die politische Legitimation des neuen Oberbürgermeisters erheblich in Frage stellen.

Anzeige

LzO Immobilienservice

„Wir treten dafür ein, dass sich die Wahlberechtigten in das politische Geschehen einbringen. Das gilt für Abstimmungen über Sachthemen, die es leider viel zu wenig gibt, aber auch für Wahlen. Wir rufen deshalb dazu auf, zur Stichwahl zu gehen und einen der beiden Kandidaten auch bei bestehenden Differenzen zu wählen oder durch Abgabe einer ungültigen Stimme die eigene Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen“, so Adler.

Vorheriger Artikel

LzO: Martin Grapentin verlässt die Bühne

Nächster Artikel

„Alle meine Söhne“ begeistert im Staatstheater

2 Kommentare

  1. Jan
    7. Oktober 2014 um 18.27

    […]oder durch Abgabe einer ungültigen Stimme die eigene Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen

    Also fordert die Linke gleichzeitig zur Wahl und Nichtwahl auf (sh. http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html). Muss man das verstehen?

  2. Michael Reins
    13. Oktober 2014 um 14.21

    Da hat der Herr Adler nicht so ganz verstanden, das die Wahl ein ganz besonderes Instrument ist. Oder sollte man darüber nachdenken ob es nicht einen ganz beosnderen Zweck erfüllen sollte? Ein Schelm, wer böses dabei denkt…