Oldenburg

Tempo 20 vor dem Stadtmuseum

Wegen Schäden an der CCO-Tiefgarage wurde für die Straße Am Stadtmuseum eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h angeordnet.

Die Stadt Oldenburg hat auf der Straße Am Stadtmuseum Tempo 20 angeordnet.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (zb/pm) Wie die Stadtverwaltung mitteilt, darf der Fahrzeugverkehr auf der Straße „Am Stadtmuseum“ ab sofort nur noch 20 Stundenkilometer fahren. „Grund sind die Ergebnisse einer statischen Überprüfung der Tiefgarage CCO“, teilte Stadtsprecher Reinhard Schenke auf Nachfrage mit. Außerdem ist die Tiefgarage bereits teilweise gesperrt worden.

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Im Rahmen eines Betreiberwechsels seien Schäden an der Tiefgarage festgestellt worden. Daraufhin sei die städtische Bauverwaltung informiert worden, die wiederum einen Prüfstatiker bestellte. Der hat empfohlen, die Lasten sofort zu verringern, die durch den Verkehr auf die unter der Straße liegende Tiefgarage ausgeübt werden. Die Tiefgarage ist gestern Abend bereits teilweise gesperrt worden.

Grund

Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung sind Schäden an der CCO-Tiefgarage, die bereits teilweise gesperrt wurde.
Foto: Anja Michaeli

Entsprechend dieser Empfehlung wird bis auf Weiteres auf der Straße Am Stadtmuseum zwischen 91er-Straße und Lappan-Kreuzung die Geschwindigkeit auf Tempo 20 begrenzt. Außerdem ist ein Fahrverbot für Fahrzeuge erlassen worden, die schwerer als 30 Tonnen sind. Die Busse der VWG fallen nicht unter diese Regelung, sie können weiter dort fahren, hieß es. Wegen der deutlich reduzierten Geschwindigkeit ist auf dieser Strecke mit Staus zu rechnen.

In der nächsten Woche soll geklärt werden, was die Ursache für die Schäden ist. Was die Stadt ihrerseits tut, um die angeordnete Schrittgeschwindigkeit durchzusetzen, die sich den Autofahrern nicht auf den ersten Blick erklärt, konnte der Stadtsprecher noch nicht sagen.

Update 11. November, 16.45 Uhr

Nach einer weiteren Untersuchung heute Nachmittag wird die Sperrung der Tiefgarage aufgehoben. Beide Zufahrten (CCO und Raiffeisenstraße) werden wieder geöffnet. Im Parkhaus werden aber Flächen abgesperrt, die nicht genutzt werden dürfen. Das betrifft schätzungsweise etwa ein Viertel der rund 500 Parkplätze.

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9 Kommentare

  1. Werner Lorenzen-Pranger
    13. November 2016 um 19.54

    Warum erfährt man nicht, welche Bau-Firma das Ding auf dem Gewissen hat?

  2. Erhard Stammberger
    14. November 2016 um 8.07

    Weil eine Statik von einem separaten Ingenieur erstellt und mit der Baugenehmigung von der Stadt geprüft wird.

    • Werner Lorenzen-Pranger
      14. November 2016 um 17.40

      Toll – und der Statiker und die Stadt mischen auch den, jetzt bröselden, Beton? 🙂

  3. Erhard Stammberger
    15. November 2016 um 11.54

    Woher wissen Sie, dass der Beton bröselt? Die Ursache ist doch noch gar nicht festgestellt.

    • Werner Lorenzen-Pranger
      15. November 2016 um 17.42

      Ich bin tatsächlich in der Lage, ein Foto, auch wenns in einer anderen Zeitung erschien, anzusehen. Phantastisch, was? Im Übrigen ist mir ihre „Ursache“ egal, Was auf dem Bild zu sehen ist, ist eindeutig genug. 🙂

  4. Erhard Stammberger
    16. November 2016 um 16.54

    Aha. Wissen Sie auch, dass noch diese Woche Stützen eingezogen werden und danach die Tiefgarage wieder freigegeben werden soll? Was bestimmt nicht passieren würde, wenn der „Beton bröselt“.

    Aber Sie sind natürlich so phantastisch, dass Sie zu allem und jedem ein fachmännisches Urteil abgeben und den Zustand einer Tiefgarage auf Grundlage eines Zeitungsfotos beurteilen können.

    • Werner Lorenzen-Pranger
      16. November 2016 um 18.59

      Wovor haben sie eigentlich so eine Angst? Ich fühle mich an eine Zitat aus dem Film „Ein Mann sieht rot“ erinnert. „Mann, hast du einen Schiß!“ 🙂

  5. Erhard Stammberger
    20. November 2016 um 20.57

    Herr Lorenzen-Pranger, was rauchen Sie eigentlich immer?

    • Werner Lorenzen-Pranger
      21. November 2016 um 8.00

      Im Gegensatz zu so manchem schrägen Poster hier – gar nichts. 🙂