Oldenburg

Millionenförderung für Forschung in Sichtweite

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Die Anschlussfinanzierung für Next Energy könnte durch Bundesmittel gesichert werden.
Foto: Next Energy

Oldenburg (am/pm) Die Anschlussfinanzierung für das Oldenburger Forschungszentrum für Energietechnologie Next Energy könnte durch Bundesmittel gesichert werden. Darüber informierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde. Voraussetzung ist, dass Next Energy in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) integriert wird. Diese Entscheidung sei noch nicht gefallen, teilt das Forschungszentrum auf Nachfrage mit.

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Die Niedersächsische Landesregierung hat das Forschungszentrum Next Energy für die Aufnahme in das DLR angemeldet. Der Haushaltsausschuss des Bundes hat das bei seinem Beschluss berücksichtigt, die Aufnahme muss der Senat des DLR zuvor beschließen. Anschließend würden jährlich sieben Millionen Euro Bundesmittel nach Oldenburg fließen. Damit könne ein Gros der hochqualifizierten Arbeitsplätze finanziert werden, so Rohde. Und weiter: „Gleichzeitig bedeutet es eine substantielle und nachhaltige Entlastung des niedersächsischen Haushaltes, da das Land außer einer einmaligen Anschubfinanzierung zukünftig lediglich die Co-Finanzierung aufbringen muss.“ Somit werde das Oldenburger Forschungszentrum langfristig auf eine solide finanzielle Basis gestellt.

Seit der Gründung vor zirka zehn Jahren engagiert sich das regionale Energieunternehmen EWE bei der Finanzierung von Next Energy. „Die EWE hat – auch über die zehn Jahre hinaus – die Grundsicherung für den Erfolg des Forschungszentrum sichergestellt und wird Next Energy weiter begleiten“, so ein EWE-Sprecher. Die jetzige Entwicklung werde sehr begrüßt.

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