Ticker: Oldenburg rüstet sich für starken Schneefall

Foto: CHristian Kruse
Oldenburg (am/ki/pm)Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab heute, 8. Januar, und besonders am Freitag, 9. Januar, mit zunehmendem Schneefall. Auch Oldenburg und Niedersachsen bereiten sich auf die Wetterlage vor. Die Redaktion der Oldenburger Onlinezeitung wird diesen Artikel laufend mit neuen Informationen erweitern.
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UPDATE – 9. Januar 2026, 18.41 Uhr: Ticker wird beendet
Die akute Wetterlage in Oldenburg und der Region hat sich am Freitagabend weitgehend stabilisiert. Unwetterwarnungen wurden aufgehoben, die meisten Einschränkungen sind bekannt und werden schrittweise abgearbeitet. Die Redaktion beendet daher den Live-Ticker. Über weitere relevante Entwicklungen wird gesondert berichtet.
UPDATE – 9. Januar 2026, 17.42 Uhr: Mehrere Bundesligaspiele abgesagt
Die Deutsche Fußball Liga hat wegen der Auswirkungen von Sturmtief Elli mehrere Spiele abgesagt. Betroffen ist unter anderem das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und TSG 1899 Hoffenheim, das am Samstag um 15.30 Uhr stattfinden sollte. Nach Angaben der DFL machten flächendeckende Vereisungen und erhebliche Schneeverwehungen im Stadionareal eine sichere Durchführung unmöglich.
Bereits zuvor war auch die Partie zwischen FC St. Pauli und RB Leipzig abgesagt worden, die ebenfalls für den Samstagnachmittag angesetzt war. Für alle betroffenen Spiele sollen Ersatztermine zeitnah bekannt gegeben werden.
UPDATE – 9. Januar 2026, 16.45 Uhr: VWG: Busverkehr bleibt eingestellt
Die Verkehr und Wasser GmbH nimmt den Busverkehr am Freitag, 9. Januar, witterungsbedingt nicht mehr wieder auf. Am Samstag, 10. Januar, wird die Lage erneut bewertet und die Befahrbarkeit der Strecken geprüft. Je nach Situation sollen die Linien schrittweise wieder aufgenommen werden.
Die VWG weist darauf hin, dass es auch weiterhin zu Einschränkungen und Verspätungen kommen kann. Aktuelle Informationen werden über den FahrPlaner und die Website der VWG veröffentlicht.
UPDATE – 9. Januar 2026, 16.38 Uhr: Unwetterwarnung aufgehoben
Der Deutscher Wetterdienst hat die Unwetterwarnung vor Schneeverwehungen für den Norden Niedersachsens aufgehoben, es gilt aber weiterhin eine Warnung. In der Stadt Oldenburg, im Landkreis Oldenburg sowie im Landkreis Ammerland gilt aktuell keine Unwetterwarnung mehr. Der DWD weist jedoch weiterhin auf winterliche Straßenverhältnisse und Glätte hin.
UPDATE – 9. Januar 2026, 14.25 Uhr: BSW kritisiert Einstellung des Busverkehrs
Die BSW-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg kritisiert die erneute Einstellung des Busverkehrs in Oldenburg deutlich. Die vollständige und zeitlich nicht klar befristete Aussetzung des Angebots sei aus Sicht der Fraktion verantwortungslos und stelle ein Organisationsversagen dar. Gerade bei winterlicher Witterung seien viele Menschen auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen.
Zwar sei Verständnis dafür vorhanden, dass Fahrpläne bei Schnee und Glätte nicht eingehalten werden können. In anderen Städten würden jedoch zumindest einzelne Linien weiter betrieben. Die BSW-Fraktion fordert, den Busverkehr zumindest auf geräumten Hauptverkehrsachsen aufrechtzuerhalten. Zudem müsse die Verkehr und Wasser GmbH ihre Busflotte besser auf Winterwetter vorbereiten. Die Fraktion kündigte an, eine politische Aufklärung im Rat zu verlangen.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.42 Uhr: Gefangenentransport auf B213 stecken geblieben
Wie Die Welt berichtet, ist auf der B213 bei Löningen im Landkreis Cloppenburg am Morgen ein Gefangenentransport aus der Justizvollzugsanstalt Oldenburg auf der stark vereisten Fahrbahn stecken geblieben. Nach Angaben der Polizei Emsland kam der Verkehr zeitweise vollständig zum Erliegen. In dem Transporter befanden sich auch Gefangene. Landwirte halfen spontan und zogen das Fahrzeug wieder frei. Der Verkehr rollt inzwischen wieder.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.37 Uhr: Einschränkungen auch im Regionalverkehr
Aufgrund der aktuellen Witterung kann es voraussichtlich bis Montag, 12. Januar, zu Verspätungen sowie (Teil-)Ausfällen im Regionalverkehr in Niedersachsen und Bremen kommen. Wegen vereister Fahrzeuge verkehren einzelne Züge zudem mit reduzierter Wagenanzahl und eingeschränktem Platzangebot. Stellenweise tritt zusätzliche Glätte durch Eisregen auf.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.28 Uhr: Tierheim Oldenburg geschlossen
Das Tierheim Oldenburg bleibt aufgrund der Witterungsbedingungen von Freitag, 9. Januar, bis Sonntag, 11. Januar, geschlossen. In diesem Zeitraum finden keine Tiervermittlungen statt, auch das Gassigehen entfällt. Für Fundtiere und Notfälle ist das Tierheim weiterhin erreichbar.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.25 Uhr: Einschränkungen bei Müllabfuhr im Landkreis Oldenburg
Wegen der stark winterlichen Witterung kann die Abfallentsorgung im Landkreis Oldenburg derzeit nicht im gewohnten Umfang erfolgen. Vereiste Straßen führen dazu, dass einzelne Straßen nicht angefahren werden können. Aus Sicherheitsgründen werden diese vorübergehend von der Entsorgung ausgenommen.
Die Wertstoffhöfe in Wardenburg, Wildeshausen und Hude bleiben am Freitagnachmittag geschlossen und öffnen auch am Samstag nicht. Die Müllumschlagstation Neerstedt sowie der Wertstoffhof Ganderkesee bleiben am Samstag ebenfalls geschlossen.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.22 Uhr: Abfallsammlung – so ist die Lage
Ein Großteil der Abfalltouren kann wie geplant gefahren werden. In einzelnen Nebenstraßen mussten Abfuhren aus Sicherheitsgründen ausgesetzt werden. Nicht geleerte Tonnen sollen ab Montag, 12. Januar, erneut bereitgestellt werden. Alternativ können Abfälle kostenfrei an den weiterhin geöffneten Wertstoffannahmestellen abgegeben werden.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.20 Uhr: Verzögerungen bei Streusalz
Beim Streusalz erwartet der Abfallwirtschaftsbetrieb weiterhin bereits bestellte Lieferungen. Diese verzögern sich witterungsbedingt, da auch die Speditionen stark eingeschränkt sind. Zusätzliche Mengen wurden bestellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Autobahnmeistereien bei der Belieferung priorisiert werden.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.19 Uhr: Dank aus dem Rathaus
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann würdigt den Einsatz der Mitarbeitenden. Die Wetterlage sei eine Herausforderung für alle. Besonders dankt er dem Team des Abfallwirtschaftsbetriebs sowie den beteiligten städtischen Fachdiensten, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass die Stadt handlungsfähig bleibt.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.08 Uhr: Technische Probleme im Winterdienst
Ein technischer Ausfall eines Großstreuers macht Anpassungen bei der Tourenplanung notwendig. Die ausgefallenen Strecken werden nach Möglichkeit nachgeräumt und nachgestreut. Zudem blieb am Vormittag ein Räumfahrzeug im Randbereich zum Landkreis Ammerland kurzzeitig stecken, konnte den Einsatz jedoch wieder aufnehmen.
UPDATE – 9. Januar 2026, 13.06 Uhr: Winterdienst unter Volllast
Die aktuellen Witterungsbedingungen fordern alle personellen und technischen Kräfte. Seit um 5 Uhr sind die Mitarbeitenden des Abfallwirtschaftsbetriebs Stadt Oldenburg ununterbrochen im Stadtgebiet im Einsatz. Vorrang haben das priorisierte Straßen- und Radwegenetz sowie bekannte Gefahrenstellen.
UPDATE – 9. Januar 2026, 11.37 Uhr: Müllabfuhr im Ammerland abgebrochen
Wegen der winterlichen Witterung musste die Müllabfuhr im Landkreis Ammerland am Freitag, 9. Januar, vollständig abgebrochen werden. Betroffen sind alle Abfallarten. Eine Nachabfuhr ist nicht möglich. Nicht geleerte Tonnen sollen zur nächsten regulären Abfuhr bereitgestellt werden.
Die Recyclinghöfe in Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede bleiben am Freitag und Samstag witterungsbedingt geschlossen. Die Zentraldeponie Mansie ist zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.
UPDATE – 9. Januar 2026, 11.32 Uhr: Dank und Unterstützung für Einsatzkräfte
Angesichts des extremen Winterwetters sind zahlreiche Mitarbeitende der Stadt Oldenburg im Dauereinsatz, etwa bei Müllabfuhr, Winterdienst und Straßenreinigung. Als Zeichen der Anerkennung bietet der Bümmersteder Krug Einsatzkräften kostenfrei heiße Suppe oder Kaffee an.
Die OOZ-Redaktion sammelt gerne weitere Beispiele für Unterstützung und Hilfsangebote. E-Mail an: redaktion@oldenburger-onlinezeitung.de
UPDATE – 9. Januar 2026, 10.06 Uhr: Müllabfuhr: Oldenburg weitgehend stabil
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg hält die Müllabfuhr trotz der winterlichen Witterung weitgehend aufrecht. Nur in einzelnen Nebenstraßen kommt es zu Einschränkungen. In anderen Regionen führen Schnee und Frost dagegen zu deutlicheren Problemen bei der Abfuhr. Bürger/innen werden gebeten, Tonnen frostsicher zu lagern, Wege von Schnee und Eis zu befreien und die Tonnen bei Verzögerungen zunächst stehen zu lassen, bis sie nachträglich geleert werden.
UPDATE – 9. Januar 2026, 9.51 Uhr: Fernverkehr im Norden eingestellt
Wegen des stürmischen Winterwetters stellt die Deutsche Bahn den Fernverkehr im Norden Deutschlands bis mindestens zum Mittag ein. Auch im Nahverkehr kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Die Bahn bittet Fahrgäste, ihre Reisen nach Möglichkeit zu verschieben und sich über die Auskunftsmedien zu informieren.
UPDATE – 9. Januar 2026, 7.58 Uhr: Ruhige Lage nach Schneefall
In Oldenburg sind seit den frühen Morgenstunden Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz. Aktuell liegen rund fünf Zentimeter Neuschnee, stellenweise besteht Glätte. Der Verkehr verläuft bislang ruhig. Viele Menschen sind den Empfehlungen gefolgt und verzichten auf unnötige Wege.
UPDATE – 8. Januar 2026, 18.46: Unterrichtsausfall landesweit
Nach dem witterungsbedingten Ausfall des Präsenzunterrichts in zahlreichen Landkreisen im Nordwesten hat nun Niedersachsen flächendeckend reagiert. Für Freitag haben alle Landkreise und kreisfreien Städte den Präsenzunterricht an den Schulen abgesagt. Grund sind anhaltender Schneefall, Glätte und die damit verbundenen Gefahren auf den Schulwegen.
UPDATE – 8. Januar 2026, 18.44: Ministerpräsident Lies appelliert an Bevölkerung
Angesichts der angekündigten extremen Wetterlage mit starkem Schneefall, Blitzeis, Sturm und zum Wochenstart zweistelligen Minusgraden hat Olaf Lies an die Bevölkerung in Niedersachsen appelliert, besonders vorsichtig zu sein. Er bittet darum, unnötige Fahrten und Fußwege zu vermeiden, Rücksicht zu nehmen und hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen – etwa ältere oder kranke Nachbar/innen sowie wohnungslose Personen. Damit würden auch Einsatzkräfte entlastet, die in den kommenden Tagen stark gefordert seien.
Zugleich bat Lies Arbeitgeber/innen um Verständnis, wenn Beschäftigte kurzfristig Aufgaben in der Kinderbetreuung übernehmen oder sich um ältere Angehörige kümmern müssen, etwa infolge von Unterrichtsausfällen.
UPDATE – 8. Januar 2026, 18.27: Vier städtische Sporthallen gesperrt
Aufgrund der zu erwartenden Schneelasten auf den Dächern hat die Stadt Oldenburg zwei weitere städtische Sporthallen vorsorglich gesperrt. Betroffen sind die Turnhalle beim Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Ehnernstraße sowie die Turnhalle der Grundschule Dietrichsfeld. Die Sperrungen gelten ab sofort und bis auf Weiteres.
Bereits am Dienstag, 6. Januar, waren die Ein-Feld-Sporthallen an der Grundschule Wallschule sowie an der Grundschule Kreyenbrück gesperrt worden. Damit sind aktuell insgesamt vier städtische Sporthallen in Oldenburg außer Betrieb.
Hintergrund sind Empfehlungen aus regelmäßig stattfindenden statischen Untersuchungen. Statiker raten dazu, Hallen vorsorglich aus der Nutzung zu nehmen, wenn über einen längeren Zeitraum eine dichte Schneedecke auf den Dächern lastet. Zwar ist die rechnerisch kritische Schneemenge noch nicht erreicht, da jedoch weitere Niederschläge erwartet werden und kein Tauwetter in Sicht ist, hat sich die Stadtverwaltung zu diesem Schritt entschieden.
UPDATE – 8. Januar 2026, 18.09: DWD stuft Region Oldenburg/Bremen auf Unwetterwarnung hoch
Deutscher Wetterdienst meldet: Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge starke Schneeverwehungen auf. Verbreitet wird es glatt.
UPDATE – 8. Januar 2026, 16.28 Uhr: Flughäfen betroffen: Verspätungen und Ausfälle
Das Winterwetter durch Sturmtief Elli beeinträchtigt auch den Luftverkehr im Norden. Am Flughafen Hamburg kommt es zu Verspätungen und einzelnen Flugausfällen. Auch die Flughäfen Bremen und Hannover melden witterungsbedingte Einschränkungen. Schnee, Glätte sowie notwendige Enteisungen von Flugzeugen und Start- und Landebahnen führen zu Verzögerungen im Betriebsablauf. Reisende werden gebeten, den aktuellen Flugstatus vorab bei ihrer Airline zu prüfen und mehr Zeit einzuplanen.
UPDATE – 8. Januar 2026, 16.23 Uhr: Einschränkungen im Bahnverkehr durch Sturmtief Elli
Aufgrund von Sturmtief Elli kommt es aktuell zu Zugausfällen und Verspätungen im Bahnverkehr. Betroffen sind der Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) bundesweit sowie der Regionalverkehr in Norddeutschland. Die DB bittet Fahrgäste zu prüfen, ob Reisen verschoben werden können.
Im Fernverkehr fallen unter anderem Züge auf folgenden Strecken aus: Kopenhagen – Hamburg, Westerland/Kiel – Hamburg, Binz/Stralsund/Rostock – Berlin sowie Norddeich/Emden – Hannover/Ruhrgebiet. Weitere einzelne Verbindungen sind ebenfalls betroffen. Zudem wurde auf mehreren Schnellfahrstrecken vorsorglich die Höchstgeschwindigkeit reduziert, darunter Wolfsburg – Berlin, Hannover – Würzburg und Frankfurt – Köln. Es kann zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen.
Kulanzregelung der DB:
Fahrgäste, die bis einschließlich Mittwoch, 7. Januar, ein Ticket für Reisen im Zeitraum vom Donnerstag, 8. Januar, bis Samstag, 10. Januar, gekauft haben, können ihre Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt antreten. Die Zugbindung ist aufgehoben, auch eine geänderte Streckenführung ist möglich. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
UPDATE – 8. Januar 2026, 16.21 Uhr: DWD warnt vor Schneeverwehungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die Zeit von Freitag ab 4 Uhr bis Samstagmorgen vor starken Schneeverwehungen im Norden Deutschlands. Betroffen sind Hamburg, weite Teile Schleswig-Holsteins sowie der Norden Niedersachsens. Für die Stadt Oldenburg, den Landkreis Oldenburg und den Landkreis Ammerland wird markantes Winterwetter erwartet. In Richtung Küste gelten Unwetterwarnungen. Der DWD rechnet mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Schnee, Wind und Glätte.
UPDATE – 8. Januar 2026, 16.14 Uhr: Schulausfall in Niedersachsen
Wie der NDR berichtet, fällt fast in ganz Niedersachsen morgen die Schule aus: www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen
UPDATE – 8. Januar 2026, 15.34 Uhr: Busverkehr der VWG wird am 9. Januar eingestellt
Wegen winterlicher Witterungsverhältnisse stellt die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) den Busverkehr im gesamten Bedienungsgebiet ab Freitag, 9. Januar, vorerst ein. Hintergrund sind Schnee, Verwehungen, Frost und Glätte sowie eine amtliche Wetterwarnung. Der Betrieb ruht aus Sicherheitsgründen für Fahrgäste, Fahrer/innen und Einsatzkräfte bis auf Weiteres. Die VWG beobachtet die Lage laufend und nimmt den Verkehr wieder auf, sobald Wetter- und Straßenverhältnisse dies zulassen. Informationen zum aktuellen Betriebsstatus gibt es über lokale Medien sowie online unter www.vwg.de und www.fahrplaner.de.
UPDATE – 8. Januar 2026, 14.32 Uhr: Gesundheitsminister Philippi warnt vor Gesundheitsgefahren durch Kälte und Schnee
Aufgrund von anhaltender Kälte und Schneefällen warnt der Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi vor Gesundheitsgefahren durch die aktuellen Witterungsbedingungen: „Ich bitte alle Menschen in Niedersachsen, die heute und morgen das Haus verlassen um besondere Vorsicht. Die extremen Wetterbedingungen sind durch Kälte und Glatteis ein potentielles Gesundheitsrisiko und sollten ernst genommen werden. Wenn Sie draußen unterwegs sind, sollten insbesondere geräumte und gestreute Wege genutzt werden. Außerdem sollte genug Zeit für Wege eingeplant werden, um zu hastige Bewegungen zu vermeiden. Seien Sie außerdem besonders aufmerksam im Straßenverkehr und im Miteinander der Verkehrsteilnehmenden. Eltern sollten zudem ihre Kinder über die möglichen Gefahren von fehlender Tragfähigkeit überfrorener öffentlich zugänglicher Gewässer aufklären. Betreten werden sollten nur freigegebene Flächen. Nehmen Sie Warnungen vor Schneeverwehungen, Lawinen und Eiszapfenbildung ernst. Gesperrte Bereiche sollten nicht betreten werden.
Wenn Sie Mitmenschen ungeschützt oder frierend im Freien sitzen oder liegen sehen, sprechen Sie sie an. Insbesondere, wenn die Person allein ist. Die aktuelle Kältewelle stellt für obdachlose Menschen eine akute Lebensgefahr dar.“
UPDATE – 8. Januar 2026, 14.16 Uhr: Warnung vor dem Betreten von Eisflächen
Die Stadt Oldenburg warnt dringend davor, zugefrorene Gewässer wie Seen, Teiche und Kanäle zu betreten. Feuerwehrchef Jens Spekker weist auf akute Lebensgefahr hin: Das Eis ist nicht tragfähig. Eine sichere Eisdicke beginnt erst ab 15 Zentimetern – diese sei aktuell nicht erreicht. Besonders fließende Gewässer und Randbereiche gelten als trügerisch. Eltern sollen Kinder eindringlich auf die Gefahr hinweisen. Da kein generelles Verbot besteht, erfolgt auch keine Freigabe durch die Stadt. Das Betreten geschieht auf eigene Verantwortung.
UPDATE – 8. Januar 2026, 14.09 Uhr: Unterrichtsausfall am Freitag in Oldenburg
Wegen extremer Witterungsverhältnisse fällt am Freitag, 9. Januar, der Präsenzunterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Trägerschaft der Stadt Oldenburg ganztägig aus. Die Entscheidung wurde angesichts der Wetterprognose mit Schneefall, Frost und stürmischen Böen getroffen. Über die Durchführung von Distanzunterricht entscheiden die Schulen eigenverantwortlich.
Kinder, die dennoch zur Schule kommen, werden betreut. Es findet jedoch keine Schulverpflegung statt – Eltern sollen ihren Kindern gegebenenfalls etwas zu essen mitgeben. Für Schulen in privater oder anderer Trägerschaft können abweichende Regelungen gelten.
Die Stadt empfiehlt, sich auch am Wochenende über mögliche Auswirkungen auf den Schulbetrieb am Montag zu informieren. Updates erfolgen über Radio, Online-Medien, Social Media und den Warnservice KATWARN.
Ein einheitliches Verfahren zur Entscheidung über Schulausfall wurde gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei und Verkehrsbetrieben entwickelt. Sollte sich die Wetterlage kurzfristig verschärfen, ist auch ein späterer Schulbeginn möglich.
Weitere Informationen: www.oldenburg.de/schulausfall
UPDATE – 8. Januar 2026, 14.05 Uhr: Kirchliche Synode verschoben
Aufgrund massiver Unwetterwarnungen für das Oldenburger Land wird die für Samstag, 10. Januar 2026, geplante konstituierende Tagung der 50. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg verschoben. Über einen Ersatztermin soll zeitnah entschieden werden, teilte die noch amtierende Synodenpräsidentin Sabine Blütchen den Synodalen mit.
UPDATE – 8. Januar 2026, 14.01 Uhr: OOWV rät, Wasserleitungen und Zähler zu schützen
Sehr frostig wird es nach Angaben der Wetterdienste in der kommenden Woche. Temperaturen von bis zu minus zehn Grad können es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden. Wer es noch nicht getan hat, sollte deswegen spätestens jetzt Wasserzähler, freiliegende Leitungen und Wasserhähne frostsicher machen. Sie müssen nach Möglichkeit entleert oder mit dem richtigen Dämmmaterial vor Frost gesichert werden, rät der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV). Dabei sollte besonders an Installationen in Gärten, Ferien- und Gartenhäusern sowie in unbeheizten Kellern gedacht werden. Im Blick behalten sollten Hausbesitzer auch leerstehende Wohnungen oder Ferienhäuser, die momentan nicht genutzt werden. Sind diese ungeheizt, kann es bei den anstehenden starken Frösten auch dort zu gravierenden Problemen kommen.
„Wasserschäden durch geplatzte Leitungen sind durch ein wenig Vorsorge vermeidbar“, sagt OOWV-Sachgebietsleiter Matthias Geib. „Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um Leitungen zu entleeren und sprichwörtlich warm einzupacken.“ Besonders gut eignet sich dafür Mineral- oder Steinwolle. Offenstehende Kellerfenster sollten geschlossen werden, um das Einfrieren von Leitungen und Wasserzählern zu vermeiden.
Nicht vergessen werden sollten Gartenschläuche, die – eventuell noch mit Wasser gefüllt – im Garten überwintern. Auch sie sollten entleert werden. Das gilt ebenso für Regentonnen. Denn gefriert Wasser zu Eis, dehnt es sich um bis zu zehn Prozent aus. Das kann dazu führen, dass gefüllte Regentonnen undicht werden oder gar platzen. Beim Entleeren sollte der Entnahmehahn an der Tonne nicht vergessen werden.
Wichtig: Absperrhähne und Wasserzähler müssen trotz der Maßnahmen zum Frostschutz leicht zugänglich bleiben. Friert eine Leitung ein, rät Matthias Geib dringend vom Gebrauch von Infrarotstrahlern, Kerzen, Schweiß- oder Lötbrennern ab. „Besser ist es, die Leitungen mit warmem Wasser oder warmen Tüchern aufzutauen. Wer offenes Feuer nutzt, riskiert nicht nur, dass die Leitung platzt, sondern auch einen Brandschaden.“
Die Trinkwasserversorgungsleitungen des OOWV sind trotz der extremen Kälte grundsätzlich nicht gefährdet. Denn die Trinkwasserleitungen wurden ausreichend tief verlegt. Außerdem ist das Wasser in diesen Leitungen ständig im Fluss und friert daher so schnell nicht ein.
UPDATE – 8. Januar, 13.15 Uhr: Stadt bereitet sich vor
Wegen des erwarteten Schneefalls ab Donnerstag, 8. Januar, hat der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) kurzfristig den Winterdiensteinsatz ausgeweitet. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit zunehmendem Schneefall ab Freitag, 9. Januar.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit trotz schwieriger Wetterbedingungen zu gewährleisten. Die Stadt appelliert an die Bevölkerung, möglichst zuhause zu bleiben.
Personalaufstockung und verlängerte Einsatzzeiten
Bereits ab Donnerstag verdoppelt der AWB die Zahl der eingesetzten Mitarbeitenden von 60 auf bis zu 120 Personen. Der Winterdienst arbeitet in Schichten: werktags beginnt die Frühschicht um 5 Uhr, die Spätschicht startet um 13.45 Uhr und endet um 22.30 Uhr. Am Sonntag wird zwischen 6 und 21.30 Uhr gearbeitet. Zudem wurden zusätzliche Streusalzlieferungen angefordert und angeliefert, um den gestiegenen Bedarf zu decken.
Mit dieser Ausweitung soll das zentrale Straßennetz über den gesamten Tag hinweg befahrbar gehalten werden. Laut Stadtbaurätin Christina-Petra Schacht ist das Engagement der Mitarbeitenden trotz der hohen Belastung in den letzten Tagen ungebrochen.
Priorisierte Räumung des Straßennetzes
Der AWB weist darauf hin, dass bei starkem oder anhaltendem Schneefall nicht alle Straßen gleichzeitig geräumt werden können. Die Einsätze erfolgen nach einem abgestuften Prioritätensystem. Vorrang haben Hauptverkehrsstraßen, wichtige Strecken des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie Gefahrenstellen wie Brücken, Steigungen und Kreuzungen. Erst danach werden Nebenstraßen geräumt, sofern Kapazitäten vorhanden sind.
Pflichten für Eigentümer/innen
Die Stadt erinnert außerdem an die gesetzliche Räumpflicht für Grundstückseigentümer/innen. Gehwege und kombinierte Geh- und Radwege müssen in einer Breite von mindestens 1,50 Metern geräumt und bei Glätte gestreut werden. Gibt es keinen Gehweg, gilt diese Pflicht für einen Streifen ab dem Straßenrand. Mieter/innen sollten mit Vermieter/innen klären, wer die Winterdienstpflichten erfüllt.
Appell zur Vorsicht im Straßenverkehr
Stadtbaurätin Schacht bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr. Für Freitag, 9. Januar, empfiehlt die Stadt, wenn möglich auf Fahrten zu verzichten. Auch der Präsenzunterricht an den Schulen in städtischer Trägerschaft fällt an diesem Tag aus.
Weitere Informationen zum Winterdienst des AWB bietet die Stadt unter www.oldenburg.de/awb.




