Polizei meldet mehr Wohnungseinbrüche

Mehr Wohnungseinbrüche in Oldenburg und im Ammerland: Die Polizei warnt und erklärt, wie sich Häuser und Wohnungen besser schützen lassen.
Symbolbild: rawf8
Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland stellt seit Anfang Oktober einen leichten Anstieg der Wohnungseinbrüche fest. Betroffen sind sowohl Einfamilienhäuser als auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Polizei warnt davor, dass Einbrecher besonders in der dunklen Jahreszeit die frühe Dämmerung und die Abwesenheit der Bewohner/innen ausnutzen. Oft reichen wenige Minuten, um in ein Gebäude einzudringen.
Im Rahmen unserer Themenreihe „Sicherheit“ greifen wir regelmäßig Fragen zur Kriminalprävention und zum persönlichen Sicherheitsgefühl auf. Angesichts der aktuellen Entwicklung weist die Polizei auf einfache Schutzmaßnahmen hin, die das Einbruchsrisiko verringern können. So sollten Fenster auch bei kurzer Abwesenheit vollständig geschlossen und Haustüren abgeschlossen werden. Gekippte Fenster bieten kaum Schutz. Zeitschaltuhren oder intelligente Beleuchtung können in den Abendstunden den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist.
Nachbarschaft und technische Sicherungen
Wer länger verreist, sollte Nachbarn bitten, auf das Haus oder die Wohnung zu achten und den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Auch zusätzliche mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen können Einbrüche erschweren. Nach Angaben der Polizei lassen sich Täter dadurch möglicherweise schon beim Einbruchsversuch abschrecken.
Aufmerksamkeit ist auch in der Nachbarschaft gefragt. Wer Personen beobachtet, die sich auffällig für Grundstücke oder Häuser interessieren, sollte die Polizei informieren. Das gilt ebenso für verdächtige Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche. Wer einen möglichen Einbruch beobachtet, sollte umgehend den Notruf 110 wählen und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Kostenlose Beratung der Polizei
Wer sein Zuhause besser schützen möchte, kann sich kostenlos an die Kriminalprävention der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland wenden. Fachberater/innen informieren über geeignete Sicherungsmöglichkeiten und geben individuelle Hinweise. Anfragen sind per E-Mail an praevention@pi-ol.polizei.niedersachsen.de möglich.
Weitere Informationen zum Einbruchschutz bietet die bundesweite Polizeiaktion K-Einbruch.
NachrichtenBerliner Linken-Politikerin Emde lehnt Mandatsverzicht abArtikel lesen
NachrichtenPistorius schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz ausArtikel lesen
NachrichtenKubicki beklagt „zivilisatorische Rückschritte“Artikel lesen
NachrichtenStaatstrauer nach tödlichen Schüssen in KrakauArtikel lesen
NachrichtenWestmetall warnt IG Metall vor 24-Stunden-StreiksArtikel lesen
NachrichtenFrei drängt Koalition: „Wir müssen jetzt durchziehen“Artikel lesenAnzeige
SchaufensterPaletten sicher umreifen: Was Betriebe in Oldenburg über Umreifungsband wissen solltenArtikel lesenAnzeige
SchaufensterDie Packliste fürs Ferienlager beginnt mit dem TagesprogrammArtikel lesen
