Pahlavi nimmt Freiheitspreis für iranisches Volk entgegen

Pahlavi nimmt Freiheitspreis für iranisches Volk entgegen

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der Sohn des 1979 im Iran gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, kommt Anfang November nach Deutschland, um stellvertretend für das iranische Volk den „Freiheitspreis“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) entgegenzunehmen. Das sagte FNF-Vorstandschef Steffen Saebisch dem Nachrichtenportal T-Online. Mit der Auszeichnung würdigt die FDP-nahe Stiftung alle zwei Jahre „herausragendes Engagement“ für eine liberale Bürgergesellschaft, das freiheitliche Ziele in der Welt stärkt.

„Es geht nicht um Einzelpersonen, sondern bewusst um das gesamte Volk im Iran, das sich mutig gegen das verbrecherische Mullah-Regime auflehnt“, sagte Saebisch. Die Stiftung ehre damit „den Freiheitswillen vieler Hunderttausender“, die ihr Leben riskieren, um das Regime zu stürzen. „Wir freuen uns, dass Reza Pahlavi den Preis für das iranische Volk treuhänderisch entgegennimmt bis zu dem Tag, an dem der Preis den frei gewählten Repräsentanten des Iran übergeben werden kann“, so Saebisch weiter.

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Grund dafür, dass die FNF Pahlavi um die Entgegennahme des Preises gebeten hat, ist laut Saebisch, dass sich Pahlavi für keine bestimmte Regierungsform im Iran ausspricht, sondern stets betont, dass das iranische Volk selbst über die künftige Staatsform entscheiden soll. Außerdem setze sich Pahlavi für ein Ende der vom Iran geschürten Konflikte in Nahost ein.

Pahlavi gilt als prominentes Mitglied der iranischen Opposition. Er lebt im Exil in den USA. Der Freiheitspreis wird am 7. November in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Laudatio auf das iranische Volk hält der frühere FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, der selbst aus dem Iran stammt.

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