CDU stellt Kandidaten für Landtagswahl in Oldenburg auf

Niklas Howad (links) und Daniel Heese-Witt kandidieren für die Oldenburger CDU bei der Landtagswahl.
Foto: Björn Stuhr Fotografie
Die CDU in der Stadt Oldenburg hat Niklas Howad (35) und Daniel Heese-Witt (49) als Direktkandidaten für die kommende Landtagswahl aufgestellt. Rund 50 Mitglieder und Gäste nahmen an der Versammlung teil. Während Howad ohne Gegenkandidaten antrat, musste sich Heese-Witt zunächst in einer parteiinternen Abstimmung durchsetzen.
Für den Wahlkreis 62 (Oldenburg-Mitte/Süd) bewarben sich Daniel Heese-Witt und Jan Gutzeit. Gutzeit war früher Generalsekretär des CDU-Landesverbandes und Landesgeschäftsführer der Jungen Union. Nach der Vorstellungsrunde entschieden sich rund 56 Prozent der abstimmenden Mitglieder für Heese-Witt.
Heese-Witt setzt auf soziales Engagement und Kompromissbereitschaft
Der 49-jährige Heese-Witt hat Agrarwirtschaft studiert und arbeitet inzwischen im Bereich der Offshore-Windenergie. Ehrenamtlich engagiert er sich unter anderem in der Kreuzkirche Oldenburg.
Bei seiner Vorstellung betonte er die Bedeutung des sozialen Engagements. Zugleich mahnte er seine Partei, angesichts der aktuellen Herausforderungen, Weitsicht zu bewahren und kompromissbereit zu bleiben.
Der Wahlkreis 62 umfasst im Wesentlichen die Oldenburger Stadtteile und Bereiche Donnerschwee, Innenstadt, Kreyenbrück, Nadorst-Süd, Osternburg und Tweelbäke-West.
Howad erhält 100 Prozent Zustimmung
Für den Wahlkreis 63 (Oldenburg-Nord/West) tritt Niklas Howad an. Der 35-Jährige ist Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes und der CDU-Ratsfraktion in Oldenburg. Die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder wählten ihn mit 100 Prozent Zustimmung zum Direktkandidaten.
Mit der Kandidatenaufstellung sieht Howad den eingeschlagenen Kurs seiner Partei bestätigt. „Auch hier zeigen wir mit den Kandidaturen den fortgesetzten Generationswechsel und den Prozess, den wir in der CDU angestoßen haben“, erklärte er.
Zugleich unterstrich der Kreisvorsitzende seine persönliche Verbundenheit mit der Stadt. „Oldenburg ist meine Heimat“, sagte Howad. Er kündigte einen intensiven und engagierten Wahlkampf an, wie ihn die CDU bereits zur Kommunalwahl geführt habe.
Sein politisches Ziel formulierte er deutlich: „Oldenburg muss als drittgrößte Stadt in Hannover auch wieder durch Christdemokraten repräsentiert werden.“
Zum Wahlkreis 63 gehören Alexanderfeld, Bloherfelde, Bornhorst, Eversten, Etzhorn, Nadorst-Nord, Ohmstede und Wechloy.
Mit den beiden Kandidaturen will die CDU die Oldenburger Interessen künftig wieder durch eigene Abgeordnete im niedersächsischen Landtag vertreten.
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