Oldenburg

Mehr Bäume in Oldenburg

Im Fahlenhorst wurden zwei Silberweiden gefällt. An deren Stelle werden im kommenden Jahr neue Bäume gepflanzt.

Im Fahlenhorst wurden zwei Silberweiden gefällt. An deren Stelle werden im kommenden Jahr neue Bäume gepflanzt.
Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg (Danielle C. Zollickhofer/pm) Im Vahlenhorst an der Ecke Wittingsbrok mussten am vergangenen Donnerstag aufgrund akuter Bruchgefährdung zwei Bäume gefällt werden. Es handelte sich dabei um etwa 20 Meter hohe Silberweiden.

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In der Vergangenheit wurden die Baumkronen vom Fachdienst für Stadtgrünpflege und Friedhöfe eingekürzt, doch die Holzfäule konnte nicht aufgehalten werden. Nach der Fällung der Bäume werden auch die Baumstümpfe entfernt, sodass in den kommenden Monaten im Vahlenhorst neue Bäume gepflanzt werden können.

In den Wintermonaten finden im Oldenburger Stadtgebiet regelmäßig Baumkontrollen statt, die die Bäume unter anderem auf Fäulnis und Bruchsicherheit untersuchen. Der Fachdienst für Stadtgrünpflege muss in diesem Jahr voraussichtlich 148 Bäume fällen lassen. Die Bilanz ist dennoch positiv, denn der Baumbestand wächst trotz der Fällungen: In diesem Jahr wurden in Oldenburg mehr als 300 Bäume gepflanzt.

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1 Kommentar

  1. Otmar S.
    20. Dezember 2019 um 9.14 — Antworten

    Bitte etwas gründlicher recherchieren bzw. nicht einfach Meldungen abschreiben. Die Bilanz ist keineswegs bzw. nicht im entferntesten positiv. Denn: bei den gefällten Bäumen handelt es sich zumeist um große, alte Bäume. Um deren Einfluss auf unsere Umwelt sofort aufzufangen, müssten nicht ein oder zwei Bäume gepflanzt werden, auch nicht 10 oder 100, sondern bis zu 1.000! Das heißt, dass wir jahrzehntelang ein gewaltiges Defizit haben. Außerdem sind in diese Betrachtung, die vielen, vielen privaten Fällungen auch nicht mit eingerechnet. Und nicht zuletzt ist kein Konzept zu einer strategischen Aufforstung erkennbar, so dass der schlechte Trend weiterzugehen droht. Wir können Bäume eben nicht einfach in voller Wirkung irgendwo hinstellen. Sie brauchen fünfzig bis hundert Jahre. Insofern sollten wir pflanzen, pflanzen, pflanzen – und zwar Bäume, die richtig groß werden, erhebliche Mengen CO2 umwanden und im Sommer Schatten spenden. Einfach nur Bäume zählen, das reicht nicht. Denn die grassierende Verdichtung und Versiegelung haben nicht Anholzung zur Folge, sondern zudem vollkommen unzureichende Neuanlagen. Und am Rande sei bemerkt, dass Oldenburg Ausgleichsmaßnahmen für Fällungen in der Stadt gerne auch in der ländlichen Umgebung vollzieht – was einem Betrug an der Stadtbevölkerung gleichkommt.

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