Jascha Rohr wird neuer Oberbürgermeister

Die Entscheidung war knapp: Jascha Rohr gewinnt die Stichwahl und wird neuer Oberbürgermeister von Oldenburg.
Foto: Sascha Stüber
Oldenburg hat einen neuen Oberbürgermeister: Jascha Rohr (Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt von der CDU) hat die Stichwahl gegen Ulf Prange (SPD) gewonnen. Rohr erhielt 51,55 Prozent der Stimmen, Prange kam auf 48,45 Prozent. Der Abstand betrug 1.850 Stimmen. Die Stadt bestätigt Rohr als Sieger der Stichwahl.
Das Rennen blieb bis zuletzt eng. Rohr übernimmt das Amt am 1. November von Jürgen Krogmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endet. Die Amtszeit des neuen Oberbürgermeisters beträgt acht Jahre.
Wahlberechtigt waren rund 136.000 Oldenburger/innen. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,42 Prozent und damit deutlich unter dem Wert der Stichwahl 2021. Damals hatten 60,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
Prange lag im ersten Wahlgang noch vorn
Im ersten Durchgang am 13. September hatte Ulf Prange mit 33,16 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Jascha Rohr folgte mit 30,54 Prozent. Da keiner der neun Bewerber/innen die absolute Mehrheit erreichte, war eine Stichwahl nötig.
Die Wahlbeteiligung lag im ersten Wahlgang bei 63,46 Prozent. Damit beteiligten sich deutlich mehr Menschen als bei der Kommunalwahl 2021, als die Stadt 53,83 Prozent verzeichnete.
Nachfolge von Jürgen Krogmann
Neun Kandidat/innen hatten sich um die Nachfolge von Jürgen Krogmann beworben. Der bisherige Oberbürgermeister ist seit November 2014 im Amt und trat nicht für eine dritte Amtszeit an. Seine zweite Amtszeit endet am 31. Oktober 2026.
Rohr ist parteilos und war als Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen und mit Unterstützung der CDU angetreten. Mit ihm zieht erstmals ein von den Grünen nominierter Kandidat an die Spitze der Oldenburger Stadtverwaltung.
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