Oldenburg

EWE-Areal: Weichen gestellt

Niederländische und niedersächsische Architekten haben gemeinsam einen Plan für das EWE-Areal am Oldenburger Hauptbahnhof entwickelt.

Niederländische und niedersächsische Architekten haben gemeinsam einen Plan für die Industriebrache am Oldenburger Hauptbahnhof entwickelt.
Foto: Christian Kruse

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Oldenburg (am/pm) – Nachdem am gestrigen Freitag die Entwürfe für die Industriebrache am Hauptbahnhof (die OOZ berichtete) vorgestellt wurden, gab die Jury soeben das niederländische und niedersächsische Gewinnerteam bekannt.

Im Wettbewerb um den besten Entwurf, den der EWE-Konzern gemeinsam mit der Stadtverwaltung ausgelobt hatte, konnte sich das Architektenteam von KAW aus Groningen und nsp landschaftsarchitekten stadtplaner aus Hannover durchsetzen. Die Jury aus Vertretern der Stadt, dem Rat, Fachpreisrichtern und der EWE war sich bei ihrer Entscheidung einig.

Wie die anderen Überlegungen hält sich auch das Gewinnerteam an die Vorgaben eine Mischung aus Büros, Dienstleistungen und Wohnen zu planen. Oldenburger Referenzgebäude und Stadträume dienten als Vorbilder für den Entwurf. In das Konzept ist der Ringlokschuppen eingebunden, dessen Wände als Fragmente stehen bleiben sollen. Dafür wünscht sich die Jury eine andere Lösung, für den Erhalt des historischen Gebäudes. Ein Privatmann aus dem Ammerland als Investor hat bereits sein Interesse gezeigt.

Der EWE-Konzern als Eigentümer des Areals wird jetzt auf der Grundlage des Gewinnerkonzepts ein Masterplanverfahren und anschließend das Bauleitverfahren einleiten. Mit der Fertigstellung der Bebauung der gesamten Fläche ist in mehreren Jahren zu rechnen.

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