Kultur

Neues Konzept für Städtische Museen

Stadtmuseum Oldenburg, Rückseite mit Villen.

Stadtmuseum Oldenburg, Rückseite mit Villen.
Foto: Stadtmuseum

Oldenburg (pm) Die Planungen für die Veränderung der Museumslandschaft der Stadt Oldenburg sind einen großen Schritt vorangekommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dem Kulturausschuss jetzt das Konzept für die Umgestaltung vorgestellt. Es sieht eine Neukonzeptionierung des Stadtmuseums und die Ausrichtung des gesamten Standortes als Museumsforum Oldenburg vor.

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„Wir werden das Museum neu denken, Kern dieser Veränderung ist die Erweiterung und Modernisierung des Stadtmuseums“, kündigte Krogmann an. Das neue Konzept bezieht aber den gesamten Standort mit ein, also auch die historischen Villen und das Horst-Janssen-Museum. „Die historischen Villen werden zukünftig zu einem eigenständigen kulturellen Angebot aufgewertet, das Horst-Janssen Museum bleibt bei seiner bisherigen Ausrichtung als Haus mit einer bedeutenden Grafiksammlung“, so Krogmann weiter „Zudem werden wir stark auf Teilhaben achten und vor allem die Besuchergruppen ansprechen, die bisher nicht so häufig oder gar nicht ins Museum gekommen sind“, betont Krogmann.

Die Museumslandschaft in Oldenburg soll sich verändern.

Stadtmuseum Oldenburg, Vorderansicht.
Foto: Stadtmuseum

Mit der Ausrichtung als Museumsforum folgt die Stadt einer Empfehlung des Büros Iglhaut und von Grote aus Berlin, das mit der konzeptionellen Planung beauftragt worden war. Sie sieht vor, den gesamten Museumsstandort in die Planungen einzubeziehen. Für die Umsetzung des Konzeptes rechnet die Stadt mit Baukosten von etwa 14 Millionen Euro. Mit der Umsetzung des Konzeptes könnte im Frühjahr 2020 begonnen werden.

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3 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    24. Juni 2018 um 14.08 — Antworten

    Wenn dadurch dann aus der Rumpelkammer Städtisches Museum eine sinnvolle Ausstellung wird – naja. Wozu man aber auch noch – und schon wieder – umbauen oder anbauen muß, leuchtet mir zumindest nicht ein. Da wäre doch ganz einfach weniger mehr – und ne neue und übersichtlichere Beschriftung kann wohl kaum Millionen Kosten – zumal die sehr, sehr dringend ganz wo anders gebraucht würden. Aber so ist das eben, wenn der „Kulturdezernent im Nebenberuf“ nun mal eigentlich kaum eine Ahnung hat…

    • Erhard Stammberger
      28. Juni 2018 um 11.57 — Antworten

      Es gibt natürlich Leute, die von allen Themen eine Ahnung haben.

      • W. Lorenzen-Pranger
        28. Juni 2018 um 21.05 — Antworten

        Tja, aber leider zu viele ohne ernst zu nehmende Bildung. Lesen sie einfach mal etwas von Johann Christoph Friedrich von Schiller zu diesem Thema. Hochaktuell! Vor allem wenns politisch wird, und das sind ja die wirklich wichtigen Themen eben auch hier, auf jeden Fall sehr interessant. (Smily)

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