Bundespolizei verlängert Waffenverbot im Bremer Hauptbahnhof
Die Bundespolizei hat das Verbot, gefährliche Gegenstände im Bremer Hauptbahnhof mitzuführen, bis Ende Januar 2026 verlängert. Das teilte die Bundespolizeidirektion Hannover mit.
Betroffen sind demnach gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art.
Die Allgemeinverfügung gilt vom 2. Januar 2026, 0 Uhr, bis zum 31. Januar 2026, 24 Uhr. Sie umfasst den gesamten Gebäudeteil des Hauptbahnhofs einschließlich der Bahnsteige.
Die Polizei begründet die Verlängerung mit einer wahrnehmbaren Zunahme von Körperverletzungsdelikten mit Waffen und gefährlichen Werkzeugen, die die Sicherheit von Reisenden beeinflusse.
Zuwiderhandlungen können einen Platzverweis, ein Bahnhofsverbot oder einen Beförderungsausschluss zur Folge haben. Zudem sind Zwangsgelder oder Strafverfahren möglich.
Die Bundespolizei wies ergänzend darauf hin, dass Waffen in der Öffentlichkeit oft trügerische Sicherheit böten und zur Eskalation beitragen könnten. Als Alternative für Gefahrensituationen empfahl sie beispielsweise einen Schrillalarm.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
Markus
29. Dezember 2025 @ 23.25
Hoffentlich halten sich die Uniformierten auch daran – die schleppen doch das ganze Sprtiment mit.