Oldenburg

Nutzung für Offizierskasino gesucht

Die Stadt erhofft sich brauchbare Nutzungskonzepte für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst.

Die Stadt erhofft sich brauchbare Nutzungskonzepte für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst.
Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg (zb/pm) Bis zum 30. April läuft der Ideenwettbewerb der Stadtverwaltung für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst. Gesucht werden realisierbare Konzepte zur Nutzung des Gebäudes aus den 1930er Jahren und des dazugehörigen Grundstückes mit einer Größe von rund 9100 Quadratmetern. Es handelt sich um eine Gemeinbedarfsfläche, die explizit für kirchliche, soziale, gesundheitliche oder kulturelle Zwecke vorgesehen ist. Die östliche Gebäudeseite des Kasinos grenzt an den Kleinen Bürgerbusch. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen rund 84 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte.

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Das ehemalige Offizierskasino zählt, wie auch der Tower, zu den besonders prägenden Gebäuden auf dem Fliegerhorst. Es gibt dort einen großen Ballsaal, Wirtschafts- und Verwaltungsräume, eine Bar, ein Kaminzimmer und eine Kegelbahn. Seit 2006 steht das Gebäude jedoch leer. Um die heutigen energetischen und baulichen Standards zu erreichen, ist eine grundlegende Sanierung notwendig. Die anfallenden Kosten für die direkt am sowie unter dem Gebäude erforderliche und äußerst aufwendige Kampfmittelsuche trägt die Stadt.

Erbaut wurde das Kasino in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts unter den Nationalsozialisten im Zuge der militärischen Aufrüstung. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten zunächst die Briten und anschließend die Bundeswehr die Räumlichkeiten. Oldenburgerinnen und Oldenburger kennen das ehemalige Offizierskasino als Veranstaltungsort für Bälle oder den Salvatorabend.

Weitere Informationen und das Exposé gibt es unter www.oldenburg.de/immobilienangebote.

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