Oldenburg

Gewerbeimmobilien für Flüchtlinge angemietet

Die Stadt Oldenburg hat mehrere Gewerbeobjekte angemietet, die jetzt zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut werden.

Die Stadt Oldenburg hat mehrere Gewerbeobjekte angemietet, die jetzt zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut werden.
Foto: Anja Michaeli

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Oldenburg (pm) – Vor dem Hintergrund der weiter wachsenden Zahl der nach Oldenburg kommenden Flüchtlinge (die OOZ berichtete) hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen mehrere Gewerbeobjekte angemietet. Sie werden jetzt umgebaut, um dort Flüchtlinge unterzubringen, teilt die Stadt mit.

„Damit können wir mindestens bis Ende März eine Nutzung von Turnhallen vermeiden. An diesem Ziel werde ich so lange wie möglich festhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Gewerbeimmobilien seien derzeit eine gute Möglichkeit, eine angemessene Unterkunft für die nach Oldenburg kommenden Menschen zu schaffen.

Konkret handelt es sich dabei um einen Büro- und Hallenkomplex im Gewerbegebiet Tweelbäke. Dort können Büroräume und eine Lagerhalle genutzt werden. An diesem Standort werden in einem ersten Schritt etwa 60 bis 80 Menschen untergebracht. Er bietet von seinen baulichen Voraussetzungen aber Platz für etwa 500 Menschen. Auch im Gewerbegebiet am Baumschulenweg konnte die Stadt eine Halle anmieten, in der etwa 100 Menschen Platz finden werden.

Erweitert werden zudem die Unterbringungsmöglichkeiten auf dem Fliegerhorst. Dort werden derzeit drei weitere Gebäude umgebaut, die Platz für 250 Menschen bieten. Dort können vom Sommer an Flüchtlinge einziehen.

Als Standort aufgegeben wird – wie vorgesehen – die ehemalige BBS 3 in der Willersstraße. Der mit dem Besitzer abgeschlossene Mietvertrag läuft zum 30. Juni aus. Darüber hinaus ist dort dann keine Unterbringung mehr vorgesehen. Die etwa 200 Bewohner werden in andere Standorte umziehen.

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