Echt Oldenburg schickt Ralph Butzin ins Rennen

Ralph Butzin tritt bei der Oberbürgermeisterwahl 2026 an.
Foto: Ralph Butzin
Oldenburg (jvs/ki/pm) Ralph Butzin tritt bei der Oberbürgermeisterwahl am 13. September für die Wählergemeinschaft „Echt Oldenburg“ an. Der 56-Jährige lebt seit 1988 in Oldenburg und kandidiert parteilos. Er will die Stadt als Vermittler zwischen Bürger/innen und Rat führen. „Der Bürger ist der Souverän. Die Aufgabe des OB ist es, zwischen den Bürgern und dem Rat zu vermitteln“, sagt Butzin.
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Butzin kommt nicht aus der Parteipolitik. Momentan ist er geschäftsführender Vorstand der Bremer Wohnungshilfe.
Bildung, Gesundheit, Wohnen
Inhaltlich setzt Butzin unterschiedliche Schwerpunkte. Im Bildungsbereich will er mehr Geld in die Integration migrantischer Kinder stecken und dafür Lernbegleiter/innen einstellen. Bei der Gesundheitsversorgung spricht er sich für finanzielle Unterstützung privater Krankenhäuser wie des Pius-Hospitals und des Evangelischen Krankenhauses aus. Beim Wohnen will er Leerstand schneller aktivieren und Wohnraum unkomplizierter zur Verfügung stellen.
Pragmatismus als Programm
Butzin versteht seine Kandidatur als Gegenentwurf zur etablierten Parteipolitik. Sein Wahlprogramm soll bewusst offen und variabel bleiben — Bürger/innen können über eine Online-Umfrage eigene Themen einbringen. Den Anspruch formuliert er klar: „Die Stadt Oldenburg steht am Scheidepunkt. Entweder es wird schlimmer oder wir wagen Veränderungen.“
Im Kandidatenfeld stehen ihm Ulf Prange (SPD), Jascha Rohr (Grüne/CDU), Sebastian Fröhlich (FDP), Heike Boldt (Linke) und die parteilose Byanca Küßner gegenüber.





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