Oldenburg

Die Linke nominiert Heike Boldt

Heike Boldt tritt als Kandidatin für Die Linke bei der Oberbürgermeisterwahl an.

Heike Boldt tritt als Kandidatin für Die Linke bei der Oberbürgermeisterwahl an.>br>Foto: Die Linke


Oldenburg (jvs/ki/pm) Die Linke Oldenburg-Ammerland geht mit Heike Boldt in den Oberbürgermeisterwahlkampf. Der Kreisverband nominierte die 44-jährige Gewerkschafterin auf einer Mitgliederversammlung. Boldt will vor allem soziale Themen, Arbeitsbedingungen und Vielfalt in den Mittelpunkt stellen.

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Gewerkschafterin tritt für Die Linke an

Die 44-Jährige Heike Boldt lebt und arbeitet seit 2014 in Oldenburg, unterbrochen von zwei Jahren im Ammerland. Sie kennt die Stadt als Arbeitgeberin und sammelte kommunalpolitische Erfahrung im Jugendhilfeausschuss des Rates sowie im Betriebsausschuss eines Eigenbetriebs.

Boldt will nach Angaben der Partei besonders die Arbeitsbedingungen der Menschen in Oldenburg in den Blick nehmen – etwa im Klinikum, in Kitas, in der Verwaltung und in Betrieben. Außerdem will sie Menschen vertreten, die sich das Leben in Oldenburg nur schwer leisten können oder nicht zur weißen Mehrheitsgesellschaft gehören.

Fokus auf soziale Themen

Inhaltlich nennt Boldt unter anderem Miete, Bildung und Gesundheit als zentrale Themen. In der Oldenburger Sozialpolitik gebe es aus ihrer Sicht deutlichen Verbesserungsbedarf. Antreten will sie mit einem feministischen, antirassistischen und antifaschistischen Profil.

Boldt war bereits in mehreren leitenden Ämtern der Linken und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen aktiv. Zudem engagierte sie sich bei der Seebrücke Oldenburg. Der Kreisvorstand begrüßt die Nominierung. Mattis Teschner vom Kreisvorstand spricht von einer „kompetenten und starken Kandidatin“.

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