Kandidatin für OB-Wahl sammelt Unterstützer
Oldenburg (am) Byanca Küßner will bei der Oberbürgermeisterwahl in Oldenburg antreten und sammelt dafür derzeit Unterstützungsunterschriften. Die 53-jährige Lehrerin lebt in Oldenburg, arbeitet seit 25 Jahren im Schuldienst und organisiert ihren Wahlkampf ohne Partei. Nach eigenen Angaben hat sie bereits 203 der erforderlichen 250 Unterstützer/innen gewonnen. Sie geht davon aus, die fehlenden Stimmen bis Ende der Woche zu erreichen. Mit ihrer Kandidatur will sie unter anderem für mehr Vielfalt auf dem Wahlzettel sorgen.
Küßner arbeitet seit 25 Jahren im Schuldienst und ist aktuell voll berufstätig. Sie lebt als alleinerziehende Mutter von zwei erwachsenen Kindern in Oldenburg. Ein Programm für die Stadt entwickelt sie derzeit, parallel entsteht eine Website. Inhaltlich setzt sie auf mehr Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen und kündigt einen Perspektivwechsel im Rathaus an. „Verantwortung und Führung kann ich“, sagt sie.
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Mehrere Bewerber im Rennen
Das Bewerberfeld wächst. Für die SPD tritt Ulf Prange an. CDU und Grüne unterstützen den parteilosen Jascha Rohr. Die FDP hat Sebastian Fröhlich nominiert. Für die Wählergemeinschaft „Echt Oldenburg“ bewirbt sich Gründer Ralph Butzin um das Amt des Oberbürgermeisters. Für Bürger/innen bedeutet das eine größere Auswahl bei der Wahl im Herbst. Voraussetzung für Küßners Teilnahme bleibt das fristgerechte Einreichen der Unterstützungsunterschriften.





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