Grüne fordern bei Marinestützpunkt in Emden Ausbau der Schienenwege

Foto: Den Belitsky
Ein zweiter Marinestützpunkt an der deutschen Nordseeküste soll in Emden entstehen. Das teilte die Grünen-Landtagsfraktion in Niedersachsen mit.
Bundesverteidigungsminister Pistorius und Ministerpräsident Lies haben über die Entscheidung informiert. Der Grünen-Abgeordnete Stephan Christ, Sprecher der Fraktion für maritime Wirtschaft, nannte Emden mit seinen Standortvorteilen eine gute Wahl.
Für Emden ist die Entscheidung mit großen Veränderungen verbunden.
Tausende Soldaten und zahlreiche zivile Mitarbeiter werden der Stadt und der gesamten Region neue Impulse geben. Damit daraus konkrete Chancen für Ostfriesland werden, ist es nach Ansicht der Grünen nötig, die Entwicklung von Anfang an intensiv zu begleiten.
Dazu gehört für die Fraktion auch, die ökologischen Auswirkungen auf die Ems im Blick zu behalten. Sicherheitspolitische Notwendigkeiten entbinden aus Sicht der Grünen nicht von der Verantwortung für Natur und Umwelt.
Ein Marinestützpunkt funktioniert nur mit einer leistungsfähigen Infrastruktur im Hinterland.
Insbesondere die Schienenverbindung von Emden über Leer und Oldenburg Richtung Bremen muss nach Angaben der Grünen gestärkt werden. Nötig sind auch die Behebung von Engpässen wie der Eisenbahnbrücke in Emden und der Huntebrücke in Oldenburg sowie der zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Leer und Oldenburg.
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