SPD-Fraktion stellt Mineralölkonzernen Spritpreis-Ultimatum
Die SPD-Bundestagsfraktion stellt den Mineralölkonzernen ein Ultimatum für die Einführung eines Spritpreisdeckels zur Entlastung der Autofahrer.
Warum steigen die Spritpreise – und was tut die Politik dagegen? Die Oldenburger Online Zeitung verfolgt die Entwicklung an den Zapfsäulen und die Debatte darüber. Von Rekordständen bei Benzin und Diesel über den Streit um einen Spritpreisdeckel bis zu Vorschlägen für gezielte Entlastungen. Wer was fordert, wer bremst und wie sich die Preise bundesweit entwickeln – alle aktuellen Meldungen zum Thema Spritpreise, laufend aktualisiert.

Die Preise für Kraftstoffe in Deutschland haben sich in der vergangenen Woche gegenläufig entwickelt.
Die SPD-Bundestagsfraktion stellt den Mineralölkonzernen ein Ultimatum für die Einführung eines Spritpreisdeckels zur Entlastung der Autofahrer.
Angesichts der hohen Spritpreise fordert der ADAC eine Stromsteuersenkung als Entlastung für alle Verbraucher und als Anreiz für den Umstieg auf E-Autos.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pocht auf rasche Entlastungen für Autofahrer. Die hohen Spritpreise seien für alle, die auf ihr Auto angewiesen seien, eine enorme Belastung, sagte Klingbeil dem „Politico“.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die Bundesregierung im Streit um Entlastungen für hohe Spritpreise ermahnt.
Der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, spricht sich gegen die Pläne der schwarz-roten Koalition zur pauschalen Absenkung der hohen Spritpreise aus.
Nachdem die Preise an deutschen Tankstellen für Super E10 bereits mehrere Tage in Folge immer neue Rekordwerte erreicht haben, ist jetzt auch der Dieselpreis auf ein neues Allzeithoch gestiegen.
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Alexander Schweitzer fordert in der Spritpreis-Debatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu einem Kurswechsel auf.
Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Bundesregierung zu konkreten und schnellen Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise aufgerufen.
Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Entlastungen bei den Spritpreisen in Aussicht gestellt hat, lässt die Bundesregierung den genauen Zeitrahmen für anstehende Maßnahmen weiter offen.
Die Spritpreise an deutschen Tankstellen sind erneut deutlich gestiegen. Laut der aktuellen wöchentlichen Auswertung des ADAC kostet Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 4,1 Cent mehr als in der Vorwoche und erreichte mit 2,300 Euro pro Liter erneut ein neues Allzeithoch.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) spricht sich dafür aus, zur Entlastung der Autofahrer die Mehrwertsteuer auf Sprit befristet zu senken.
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, warnt vor Spritpreis-Hilfen, die die Bundesregierung diskutiert.
Wegen der hohen Spritpreise lohnt sich das Fahren eines Elektroautos im Vergleich zu einem Verbrenner derzeit so stark wie nie.
Mit Blick auf die hohen Energiekosten fordern Verbraucherschützer gezielte Hilfen für bedürftige Haushalte anstelle eines neuen Tankrabatts.
In der schwarz-roten Koalition zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab, wie der Bund auf die hohen Spritpreise reagieren könnte.