Spritpreise: Verkehrsunternehmen rechnen mit mehr Fahrgästen
Die hohen Spritpreise in Deutschland führen offenbar zu deutlich mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen.
Warum steigen die Spritpreise – und was tut die Politik dagegen? Die Oldenburger Online Zeitung verfolgt die Entwicklung an den Zapfsäulen und die Debatte darüber. Von Rekordständen bei Benzin und Diesel über den Streit um einen Spritpreisdeckel bis zu Vorschlägen für gezielte Entlastungen. Wer was fordert, wer bremst und wie sich die Preise bundesweit entwickeln – alle aktuellen Meldungen zum Thema Spritpreise, laufend aktualisiert.

Die Inflationsrate in Deutschland hat im September deutlich angezogen und wird wohl signifikant über drei Prozent liegen.
Die hohen Spritpreise in Deutschland führen offenbar zu deutlich mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen.
SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat eine mögliche Anhebung der Pendlerpauschale und Senkung der Stromsteuer begrüßt, zugleich aber zusätzlich einen Spritpreisdeckel und eine sogenannte „Übergewinnsteuer“ gefordert.
Nach dem Sinken des Rohölpreises infolge des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran erwartet der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, schnelle Preissenkungen an den Tankstellen.
Trotz der jüngsten Entspannung an den Ölmärkten erwartet der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr, dass die Spritpreise in Deutschland auch in den nächsten Monaten auf hohem Niveau bleiben werden.
Wegen der hohen Benzinpreise hat der Bund im März nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) rund eine halbe Milliarde Euro mehr Mehrwertsteuer eingenommen.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), hat Erwartungen an weitere Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise gedämpft.