Ifo: Ölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
Der seit 1. Oktober geltende Tankrabatt der Bundesregierung kommt nur teilweise an den Zapfsäulen an.
Warum steigen die Spritpreise – und was tut die Politik dagegen? Die Oldenburger Online Zeitung verfolgt die Entwicklung an den Zapfsäulen und die Debatte darüber. Von Rekordständen bei Benzin und Diesel über den Streit um einen Spritpreisdeckel bis zu Vorschlägen für gezielte Entlastungen. Wer was fordert, wer bremst und wie sich die Preise bundesweit entwickeln – alle aktuellen Meldungen zum Thema Spritpreise, laufend aktualisiert.

Die Inflationsrate in Deutschland hat im September deutlich angezogen und wird wohl signifikant über drei Prozent liegen.
Der seit 1. Oktober geltende Tankrabatt der Bundesregierung kommt nur teilweise an den Zapfsäulen an.
Der neue Tankrabatt treibt die Nachfrage nach Benzin und Diesel deutlich – und trifft auf eine Kraftstofflogistik, die wegen des extremen Niedrigwassers am Rhein bereits stark belastet ist.
Die SPD erhebt schwere Vorwürfe gegen die Spitzen der Mineralölkonzerne, weil der neue Tankrabatt der Bundesregierung offenbar nicht vollständig bei den Autofahrern ankommt.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) fordert, den Tankrabatt nicht auf drei Monate zu begrenzen, sondern bis ins Jahr 2027 laufen zu lassen.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat in der Debatte um den Tankrabatt die Mineralölkonzerne kritisiert.
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Alexander Schweitzer fordert von der Bundesregierung eine effizientere Arbeit und mehr Entlastungen für die Bürger.
Der seit Donnerstag geltende Tankrabatt, den die Bundesregierung angesichts hoher Benzin- und Dieselpreise beschlossen hat und der nun für drei Monate andauern soll, stößt bei den Deutschen auf ein geteiltes Echo.
Der ADAC hat im vergangenen Monat neue Höchstwerte bei den Preisen für beide Kraftstoffe gemessen. Ein Liter Super E10 kostete im September im Durchschnitt 2,266 Euro und verteuerte sich damit um fast zwölf Cent im Vergleich zum August, teilte der ADAC am Donnerstag in München mit.
Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, kritisiert die Wiedereinführung des Tankrabatts.
Angesichts der hohen Benzinpreise nimmt der Diebstahl von Kraftstoffen an Tankstellen deutlich zu. „Man merkt schon: Sobald die Preise Richtung 2,40 Euro gehen, sinkt die Hemmschwelle zur Kriminalität.
Kurz vor dem Start am 1. Oktober kritisiert die Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes, Katja Kipping, den neuen Tankrabatt.
Kurz vor Einführung des Tankrabatts zum 1. Oktober warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband die Mineralölkonzerne vor ungerechtfertigten Preiserhöhungen im Vorfeld und nur teilweiser Weitergabe des Rabatts.
Die Grünen-Wohnungspolitikerin Mayra Vriesema warnt nach der Beratung im Bundesrat vor Einsparungen beim Wohngeld.
Die Bundesregierung kontert Kritik aus der Wirtschaftswissenschaft am frisch von Bundestag und Bundesrat beschlossenen „Tankrabatt“.
Die Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Monika Schnitzer, hat den Tankrabatt kritisiert.