Auswertung: Hohe Spritpreise steigern Attraktivität von E-Autos
Wegen der hohen Spritpreise lohnt sich das Fahren eines Elektroautos im Vergleich zu einem Verbrenner derzeit so stark wie nie.
Warum steigen die Spritpreise – und was tut die Politik dagegen? Die Oldenburger Online Zeitung verfolgt die Entwicklung an den Zapfsäulen und die Debatte darüber. Von Rekordständen bei Benzin und Diesel über den Streit um einen Spritpreisdeckel bis zu Vorschlägen für gezielte Entlastungen. Wer was fordert, wer bremst und wie sich die Preise bundesweit entwickeln – alle aktuellen Meldungen zum Thema Spritpreise, laufend aktualisiert.
Wegen der hohen Spritpreise lohnt sich das Fahren eines Elektroautos im Vergleich zu einem Verbrenner derzeit so stark wie nie.
Mit Blick auf die hohen Energiekosten fordern Verbraucherschützer gezielte Hilfen für bedürftige Haushalte anstelle eines neuen Tankrabatts.
In der schwarz-roten Koalition zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab, wie der Bund auf die hohen Spritpreise reagieren könnte.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Entlastungen bei den Spritpreisen in Aussicht gestellt. Er sei der Meinung, dass man handeln müsse, sagte Merz bei einer Veranstaltung des Handelsverbands BGA am Dienstag.
Die Linke hat im Falle eines Wahlsiegs bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin eine Initiative gegen die hohen Spritpreise angekündigt.
Angesichts des neuen Allzeithochs bei den Spritpreisen kritisiert SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert angesichts der stark gestiegenen Spritpreise einen neuen staatlichen Eingriff.
Der Energieexperte des RWI-Leibniz-Instituts, Manuel Frondel, warnt vor der Einführung eines Spritpreisdeckels, den SPD-Ministerpräsidenten fordern.
Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) rechnet erst im nächsten Jahr mit einer Beruhigung der Spritpreise.
Angesichts weiter steigender Spritpreise verleiht Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) der Forderung nach einem Spritpreisdeckel Nachdruck.
Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla will unter anderem die deutsche Ukraine-Hilfe komplett streichen, um die Steuern für Diesel und Benzin zu senken.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält angesichts der hohen Spritpreise an ihrem Vorschlag fest, bestimmte Bevölkerungsgruppen gezielt über einen Direktzahl-Mechanismus zu entlasten.
Angesichts der weiter steigenden Spritpreise schließt Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) neue Maßnahmen zur Entlastung nicht aus.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erhöht angesichts der noch einmal gestiegenen Benzinpreise den Druck für einen Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild.
Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki warnt davor, auf steigende Energiepreise mit neuen Entlastungen zu antworten.