Mineralölkonzerne erwarten erst 2027 Normalisierung der Spritpreise

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) rechnet erst im nächsten Jahr mit einer Beruhigung der Spritpreise.
Entscheidend sei jetzt die weitere Entwicklung vor allem im Nahen Osten, sagte Alexander von Gersdorff, Sprecher von en2x, der „Rheinischen Post“. Käme es zu einem Friedensschluss, würden sich auch die Kraftstoffpreise allmählich beruhigen. Aber auch dann dauere es bis zu einer völligen Marktnormalisierung weit bis ins Jahr 2027, denn es sei viel Raffineriekapazität verloren gegangen.
Den Haushalten, die jetzt Heizöl für den Winter tanken müssen, riet er: „Wenn der Heizöltank aktuell Richtung Leerstand geht, könnten Kunden überlegen, eher geringe Mengen Heizöl zu bestellen und darauf zu setzen, dass sich die Situation am Weltmarkt in nächster Zeit zumindest etwas verbessert. Eine Preisprognose ist allerdings schwierig bis unmöglich.“ Auch die Heizölpreise seien in der jüngsten Zeit stark gestiegen. Das liege daran, dass das Heizöl von der globalen Knappheit an Öl und Mineralölprodukten besonders betroffen sei, weil es im Raffinerieprozess mit dem ebenfalls stark nachgefragten Diesel konkurriere.
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1 Comment
R. Muntel
15. September 2026 @ 0.23
Sachlich und fair wäre einfach wenn unsere Meinung nicht wieder in die rechte Ecke unserer Gesellschaft konpoltiert würde und der Bürger dazu bewusst gehört würde, aber derzeit fehlt mir allein zumindest das Vertrauen dazu?