Kartellamt verspricht genaue Beobachtung von Spritpreisen
Das Bundeskartellamt will die Entwicklung der Spritpreise nach dem Auslaufen des Tankrabatts genau beobachten.
Warum steigen die Spritpreise – und was tut die Politik dagegen? Die Oldenburger Online Zeitung verfolgt die Entwicklung an den Zapfsäulen und die Debatte darüber. Von Rekordständen bei Benzin und Diesel über den Streit um einen Spritpreisdeckel bis zu Vorschlägen für gezielte Entlastungen. Wer was fordert, wer bremst und wie sich die Preise bundesweit entwickeln – alle aktuellen Meldungen zum Thema Spritpreise, laufend aktualisiert.
Das Bundeskartellamt will die Entwicklung der Spritpreise nach dem Auslaufen des Tankrabatts genau beobachten.
Nach dem Auslaufen des Tankrabatts von 17 Cent will die von der schwarz-roten Koalition eingesetzte Taskforce die Preisentwicklung erneut beraten.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor überzogenen Preissteigerungen nach dem Auslaufen des Tankrabatts.
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC fiel der Dieselpreis um 9,1 Cent auf 1,797 Euro je Liter, während der Preis für Super E10 um 5,2 Cent auf 1,854 Euro sank.
Der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, glaubt trotz des Iran-Deals nicht an eine schnelle Rückkehr zum Vorkrisenniveau bei den Spritpreisen.
Der Tankstellenverband zeigt sich vom Aus des Tankrabatts nicht überrascht und rechnet mittelfristig mit einem Spritpreis von zwei Euro.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) stellt trotz seiner Bedenken gegen eine Fortsetzung des Tankrabatts weitere spritpreisdämpfende Maßnahmen in Aussicht.
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch hat sich für den Fall anhaltend hoher Spritpreise für einen Preisdeckel ausgesprochen.
In der Debatte um hohe Spritpreise fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Einführung einer „Übergewinnsteuer“ für Mineralölkonzerne.
Die Frontfrau von Fridays for Future in Deutschland, Luisa Neubauer, freut sich nach eigener Aussage nicht über die hohen Spritpreise.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hält die geplante Senkung der Energiesteuer für unzureichend.
Die von der Koalition geplante Senkung der Spritpreise um 17 Cent zum 1. Mai soll auch dann kommen, wenn bis dahin wegen einer geänderten internationalen Lage die Preise an den Tankstellen unerwartet fallen sollten.
Angesichts der anhaltend hohen Benzinpreise fordert Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) die Bundesregierung auf, bis zum Wochenende einen Plan zur Entlastung der Autofahrer vorzulegen und umzusetzen.
Grünen-Chefin Franziska Brantner wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Führungsversagen im Koalitionsstreit über Entlastungen der Bürger von den stark gestiegenen Spritpreisen vor.
Vor dem für Sonntag geplanten Koalitionsausschuss der Spitzen von Union und SPD mahnt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zügige Beschlüsse der Bundesregierung zu Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise an.