Verband erwartet keine schnelle Normalisierung der Spritpreise

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, glaubt trotz des Iran-Deals nicht an eine schnelle Rückkehr zum Vorkrisenniveau bei den Spritpreisen.
Die Signale seien sehr positiv und diese Erwartungen würden auch eingepreist, sagte Küchen den Sendern RTL und ntv. „Ich würde davon ausgehen, dass das jetzt die Preise nach unten bringt.“ Zugleich verwies er auf erhebliche Schäden an der Energieinfrastruktur. Es werde Monate, vielleicht sogar Jahre dauern, bis wieder die normale Produktion erreicht sei.
Hintergrund seien beschädigte Raffinerien und Förderanlagen. „Ich gehe weiter davon aus, dass wir im Vergleich zum Vorkrisenniveau noch erhöhte Preise haben werden, weil eben noch Mengen fehlen auf den Weltmärkten. Aber ich glaube, die Preisspitzen haben wir gesehen“, so Küchen.
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