Diakonie warnt vor Rückschritten bei Inklusion
Die Diakonie Deutschland befürchtet im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe Rückschritte bei der Inklusion.
Die Diakonie Deutschland befürchtet im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe Rückschritte bei der Inklusion.
Arbeitnehmer mit Schwerbehinderung einstellen – für viele Betriebe ist dies noch mit zu vielen Fragen verbunden. Allerdings nicht für die Jugendherberge Oldenburg. Sie hat Antworten und ist Vorzeigebetrieb für Inklusion im Arbeitsleben.
Wer die neue Jugendherberge in Oldenburg betritt, sieht es auf den ersten Blick: Hier brechen moderne Zeiten an. Der Empfang gleicht einer Hotelrezeption, der große Saal ähnelt einer Lounge mit Bistrocharakter und die Bühne verspricht unterhaltende Veranstaltungen.
Institutionen, Organisationen, Verbände und Vereinigungen beteiligen sich an der 8. Oldenburger Inklusionswoche, die vom 4. bis zum 12. Mai stattfindet. Das Motto „Inklusion – da kann ja jede*r kommen“ soll zeigen, dass Inklusion vom Mitmachen lebt.
Wieder einmal mehr diente Oldenburg als Kulisse für einen Spielfilm. Die Tragikomödie „Von komischen Vögeln“ ist laut der Produktionsfirma „Heimathafen“ vermutlich der erste deutsche „inklusive“ Kinofilm. Jetzt wurde der Film in der Kulturetage gezeigt.
Ein Oldenburger Konsortium will Assistenzssysteme entwickeln, die Menschen mit geistiger Beeinträchtigung bei der Berufswahl und Berufsausbildung unterstützen. Das Projekt STABIL wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,1 Millionen Euro gefördert.
Die 7. Oldenburger Inklusionswoche findet vom 5. bis zum 19. Mai statt. Sie nimmt Bezug auf den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das bundesweite Motto „Inklusion von Anfang an“ wurde um den Zusatz „… und bis zu(m) Ende“ erweitert.
Insgesamt 150 Beteiligte setzen die originelle Tierparade des französischen Komponisten Camille Saint Saëns („Karneval der Tiere“) musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch um und wollen damit gleichzeitig die Vielfalt der Menschen in Oldenburg zeigen.
Schüler des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Oldenburg wurden heute zum zweiten Sieger des inklusiven Schüler-Kurzfilmwettbewerbs „ganz schön anders“ in Niedersachsen gekürt. Mit ihrem komischen Spielfilm „Cool oder kriminell?“ begeisterten sie die Jury.
Die Ausschreibung zur bau_werk Halle (Mohrmannhalle) wird nicht weiterverfolgt. Mehrere Ratsfraktionen haben sich gegen einen Verkauf ausgesprochen. Jetzt hat die Stadtverwaltung reagiert. Die bau_werk bleibt für kulturelle Veranstaltungen geöffnet.
Inmitten von Kunst und Kultur eröffnet am Freitag, 1. Dezember, das Café Farbwechsel im gemeinsamen Foyer des Horst-Janssen- und des Stadtmuseums Oldenburg. Es entstehen sechs arbeitsmarktnahe Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen.
Die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen aus der stationären Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie zu unterstützen. Seit Juni unterhält die Stiftung auch in Oldenburg eine Anlauf- und Beratungsstelle, die am Pferdemarkt 13 eingerichtet worden ist.
Nach den Vorschlägen des Vereins bau_werk, der derzeitige Hauptnutzer der Halle, stellen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg ihre Pläne für eine gemeinsame Nutzung der Bauwerkhalle vor – allerdings bedingt durch die verschiedenen Interessen mit anderen Schwerpunkten.
Die Teilhabe gemeinnützige GmbH wird neue Pächterin des Museumscafés im Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum. Die Stadt hat jetzt mit der künftigen Betreiberin einen unbefristeten Pachtvertrag abgeschlossen, der am 1. Dezember beginnt.
Der Oldenburger Schützenverein Etzhorn hat seine Weichen neu gestellt. Grund ist die Anerkennung als Partnerverein durch den Behindertensportverband Niedersachsen. Der SV Etzhorn ist landesweit erst der sechste Verein, dem diese Anerkennung zu Teil wird.