Politik

Frischer Wind: CDU Oldenburg stellt sich neu auf

Die Junge Union schickt für die Spitze der Partei drei Kandidaten ins Rennen für die Wahl der Stellvertreter im CDU-Kreisvorstand (v.l.n.r.): Niklas Howad, Annika Eickhoff und Michael Schilling.

Die Junge Union schickt für die Spitze der Partei drei Kandidaten ins Rennen für die Wahl der Stellvertreter im CDU-Kreisvorstand (v.l.n.r.):
Niklas Howad, Annika Eickhoff und Michael Schilling.
Foto: Ole Wehrmeyer

Oldenburg (pm) Nach den Gesprächen mit anderen Vereinigungen der CDU konkretisiert der Parteinachwuchs seinen Vorschlag für eine mögliche personelle Neuaufstellung in der CDU Oldenburg. Man habe sich für eine Lösung entschieden, nicht den amtierenden Parteivorsitzenden Christoph Baak infrage zu stellen, sondern zwei der drei langgedienten Stellvertreter in der Parteispitze beerben zu wollen.

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Die Junge Union schickt für die Spitze der Partei drei Namen ins Rennen für die Wahl der Stellvertreter im CDU-Kreisvorstand: Niklas Howad (30), der amtierende Vorsitzende der Jungen Union, zeigt bereits seit mehreren Jahren Engagement im Parteiennachwuchs und hat den jungen Wahlkampf aktiv gestaltet. Zusätzlich soll die frisch wiedergewählte Ratsherrin Annika Eickhoff (29) wegen ihrer guten Arbeit im Vorstand auch in der neuen Konstellation eine prominente Rolle einnehmen. Der vor allem wegen seiner Arbeit im Umweltausschuss und des Bäderprogramms bekannt gewordene Michael Schilling (26), der leider nicht die entsprechende Unterstützung für die Fortsetzung seiner Arbeit erhalten hat, soll die neue Spitze an der Seite von Kreisvorsitzenden Christoph Baak komplettieren.

„Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei, die Uhr steht kurz vor zwölf!“, macht Niklas Howad klar. „Wir machen der Partei mit unserem Vorschlag ein Angebot, die Bereitschaft zu Veränderung und Aufbruch auch klar in Richtung der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Wir müssen jetzt den Worten Taten folgen lassen, damit die Union in den kommenden Jahren nicht völlig ihre Bedeutung verliert.“

Dieser Aufbruch sei überfällig, er kann aber nicht gegen den Widerstand der Partei erfolgreich sein, so Annika Eickhoff. „Es geht nicht anders, wir müssen jetzt klar zeigen, dass wir als Partei verstanden haben.“, betont Eickhoff. Oldenburg brauche eine starke Union, in der sich Jung und Alt wohl fühlen können.

„Ich will wieder stolz darauf sein können, Christdemokrat zu sein“, äußert sich Michael Schilling. Dazu gehöre, für die Menschen da zu sein, zu seinen Themen zu stehen und auch bei Gegenwind standhaft zu bleiben. „Es gilt: Aufstehen, Staub abklopfen, Dinge besser machen, kandidieren.“, bringt es Schilling auf den Punkt.

Die Junge Union habe grundsätzlich ein Interesse daran, dass die Erneuerung der Partei geräuscharm verliefe. „Damit dieser Burgfrieden gilt, muss aber klar sein, dass in 1-2 Jahren die nächste Generation übernimmt.“, stellt Howad klar.

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