Oldenburg

Oldenburg bereitet Kommunalwahl vor

Oldenburg wählt am 13. September.

Oldenburg wählt am 13. September.
Foto: Sascha Stüber

Oldenburg (pm/am) Rund 137.000 Menschen entscheiden in Oldenburg am 13. September über den neuen Stadtrat und das Oberbürgermeisteramt Briefwahl ist ab dem 7. August möglich. Die Stadt sucht noch rund 1.100 Wahlhelfer/innen.

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Rund 137.000 Oldenburger/innen wählen am Sonntag, 13. September 2026, den Rat der Stadt sowie eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister. Für die Ratswahl treten 383 Bewerber/innen in sechs Wahlbereichen an, für das Oberbürgermeisteramt kandidieren neun Personen. Die Stadt bereitet nun Stimmzettel, Wählerverzeichnis, Wahlbenachrichtigungen und Briefwahl vor. Zugleich sucht sie Helfer/innen für die Wahllokale und die mögliche Stichwahl. Der Wahlausschuss hatte zuvor die eingereichten Wahlvorschläge geprüft und zugelassen.

Das Wählerverzeichnis wurde am Freitag, 31. Juli 2026, auf Grundlage des städtischen Melderegisters erstellt. Es legt fest, welche Personen zu diesem Stichtag formell wahlberechtigt sind. Eine Eintragung erfolgt in der Regel automatisch, wenn sich die betreffende Person ordnungsgemäß bei der Meldebehörde angemeldet hat.

Wer wählen darf

An der Kommunalwahl dürfen deutsche Staatsangehörige sowie Staatsangehörige anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union teilnehmen. Sie müssen am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sein und seit mindestens drei Monaten ihren ersten Wohnsitz in Oldenburg haben. Auf Grundlage des Wählerverzeichnisses erstellt die Stadt die Wahlbenachrichtigungen. Die Citipost soll sie zwischen dem 10. und 21. August zustellen.

Briefwahl beginnt am 7. August

Briefwahlunterlagen können ab Freitag, 7. August, online beantragt werden. Nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung führt der dort abgedruckte QR-Code direkt zum Antrag. Alternativ steht das Formular unter www.oldenburg.de/briefwahl bereit. Das Wahlbüro am Pferdemarkt öffnet ab Freitag, 14. August, für die Briefwahl. Wahlberechtigte können ihre Unterlagen dort beantragen, ausfüllen und wieder abgeben.

Stadt sucht rund 1.100 Wahlhelfer/innen

Für die Kommunalwahl am 13. September und eine mögliche Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt am 27. September benötigt die Stadt jeweils rund 1.100 Wahlhelfer/innen. Sie begleiten die Abstimmung in 91 Urnenwahllokalen und zählen anschließend gemeinsam mit den Teams aus 42 Briefwahllokalen die Stimmen aus.

Neben Beschäftigten der Stadtverwaltung sollen Bürger/innen die Wahlvorstände verstärken. Gesucht werden vor allem Wahlvorsteher/innen und ihre Stellvertretungen. Für diese Funktionen zahlt die Stadt ein Erfrischungsgeld von 100 Euro.
„Wahlen leben vom Engagement vieler Menschen. Wer sich als Wahlhelferin oder Wahlhelfer einbringt, leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Demokratie“, sagt Stadtwahlleiterin Dr. Julia Figura.

Informationen zur Wahlhilfe und das Online-Bewerbungsformular stehen unter www.oldenburg.de/wahlhilfe. Hinweise zur Kommunalwahl veröffentlicht die Stadt unter www.oldenburg.de/kommunalwahl.

Behindertenbeirat wird im November gewählt

Die Wahlbenachrichtigung enthält zudem Informationen zur Wahl des Beirats für Menschen mit Behinderungen. Diese Abstimmung findet am Sonntag, 22. November 2026, statt. Der Beirat vertritt die Belange von Menschen mit Behinderungen und bringt sie über die Ratsausschüsse in die politische Beratung ein. Wahlberechtigt sind Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50, die ihren ersten Wohnsitz in Oldenburg haben und nicht gerichtlich vom Wahlrecht ausgeschlossen wurden.

Wähler/innen müssen am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sein. Bei jüngeren Wahlberechtigten dürfen die Eltern oder gesetzlichen Vertreter/innen abstimmen. Weitere Informationen stehen unter www.oldenburg.de/behindertenbeirat.

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