Oldenburg

Marschwegstadion: Fahrplan für Flutlicht steht

Das Thema Flutlicht für das Marschwegstadion beschäftigt die Oldenburger schon seit Jahren.

Das Thema Flutlicht für das Marschwegstadion beschäftigt die Oldenburger schon seit Jahren.
Foto: Benjamin Radzun / flickr.com; Lizenz: CC BY-SA 2.0

Oldenburg (am/pm) Soeben meldet die Stadtverwaltung, dass der Fahrplan für ein drittligataugliches Marschwegstadion für den VfB Oldenburg steht. Auf der Ratsitzung am 31. März könnte der grundsätzliche Beschluss gefasst werden. Das sei das Ergebnis der Vorbesprechungen am gestrigen Montag, 10. März, im Verwaltungsausschuss, teilt die Stadt mit.

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Im Verwaltungsausschuss wurde die Grobkalkulation vorgestellt. Investiert werden müssen rund 2,8 Millionen Euro zuzüglich zirka 400.000 Euro, die ab der Saison 2015/16 für eine noch nicht vorhandene Rasenheizung benötigt werden. Die seit Jahren diskutierte Flutlichtanlage kostet etwa 1,9 Millionen Euro. Hinzu kommen eine professionelle Videoüberwachungsanlage und bauliche Maßnahmen im Bereich der Tribünen, der Versorgungsräume, für die Presseberichterstattung sowie bauliche Sicherheitsmaßnahmen in den Zugangsbereichen.

Am morgigen Mittwoch, 12. März, wird sich der Sportausschuss mit dem Thema beschäftigen. In der Ratssitzung am 31. März könnte die Stadtverwaltung vom Rat beauftragt werden, die Angebote für die Baumaßnahmen einzuholen. Anschließend würde der Finanzplan aufgestellt. Am 26. Mai wäre der Ratsbeschluss für die Vergabe der Bauaufträge möglich.

Vorausgegangen war eine Begehung des Marschwegstadions mit Vertretern des Deutschen Fußball Bundes (DFB). Mitte Februar hatten sie erklärt, dass zunächst auch ohne Flutlicht dem VfB Oldenburg die Drittliga-Lizenz erteilt werden könnte. Während der Bauphase müssten die Spiele lediglich in einem Ausweichstadion stattfinden. Oberbürgermeister Schwandner dazu: „Wir sind gut im Plan und der DFB hat dem VfB und uns eine Brücke gebaut: Ein paar Spieltage gewährt er Karenz, weil der VfB für die ersten Heimspiele ein drittligataugliches Ausweichstadion benennt. Der Zeitplan ist dennoch sportlich. Aber der Konsens bei dem Thema ist ja überall spürbar.“ Eine Vergabe der Namensrechte am Stadion an Dritte, etwa an ein finanzstarkes Unternehmen für dessen Eigenvermarktung, soll aus Sicht der Verwaltung nicht stattfinden.

Sportlich gesehen müssen sich die VfB-Spieler gewaltig anstrengen, um in die Dritte Liga aufzusteigen. Sonst besitzt am Ende nur das Stadion die Drittligareife. Sicher werden alle Fans den derzeit Tabellendritten der Regionalliga die Daumen drücken. Auf Facebook wurde längst eine Seite „Pro-Flutlicht-Oldenburg“ erstellt, hier fiebern die Mitglieder mit.

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