Was wird aus der Hofstelle am Ostweg?

Die ehemalige Hofstelle an der Einmündung von Ostweg und Sandweg in Osternburg steht leer.

Die ehemalige Hofstelle an der Einmündung von Ostweg und Sandweg in Osternburg steht leer. Das Grundstück umfasst nach Angaben der Stadt rund 7.200 Quadratmeter.
Foto: Anja Michaeli

Die ehemalige Hofstelle Sandweg 212 steht leer und befindet sich in privatem Eigentum. Was auf dem rund 7.200 Quadratmeter großen Grundstück künftig entstehen könnte, ist offen. Die Fläche liegt in einem Bereich, für den die Stadt die Bebauung neu ordnen will. Dabei soll weiteres Bauen möglich bleiben, zugleich sollen Größe und Ausmaß neuer Gebäude stärker gesteuert werden.

Wie viel auf der Hofstelle tatsächlich gebaut werden könnte, lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Stadt kann noch nicht sagen, wie viele Wohneinheiten dort nach den künftigen Regeln zulässig wären. Entscheidend werden die Festsetzungen des Bebauungsplans 852 für den Bereich Ostweg / Sandweg sein.

Anzeige

Hofstelle war schon 2023 Thema

Die mögliche Bebauung der Fläche beschäftigt die Stadt schon länger. Als sie 2023 das Verfahren für den Bebauungsplan 852 auf den Weg brachte, verwies die Verwaltung ausdrücklich auf die Aufgabe der Flächen eines Landwirtschaftsbetriebs an der Einmündung von Ostweg und Sandweg. Dadurch entstehe eine größere zusammenhängende Fläche, die „demnächst für eine weitere Bebauung zur Verfügung stehen kann“, hieß es in der damaligen Vorlage.

Auslöser für die Neuplanung waren auch Bauwünsche an anderer Stelle im Quartier. Voranfragen und Bauanträge am Sandweg, Ostweg und östlich der Hohenmoorstraße zeigten nach Einschätzung der Verwaltung eine Tendenz zu überdimensionierten Vorhaben. Die bisherigen Regeln ließen demnach Gebäude zu, die sich nicht in das bestehende Siedlungsbild einfügten.

Bauen auch hinter bestehenden Häusern

Eine Rolle spielt dabei die Bebauung in zweiter und dritter Reihe. Für den nördlichen Ostweg will die Stadt die bestehende bauliche Abstufung von der ersten bis zur dritten Baureihe sichern.

Zusätzliche Bebauung soll damit nicht verhindert, sondern stärker gesteuert werden. Vorgesehen sind unter anderem Regeln für Gebäudehöhen und die Zahl zulässiger Wohneinheiten.

Was diese Regeln am Ende für die Hofstelle Sandweg 212 bedeuten, steht noch nicht fest. Eine konkrete Planung für das Grundstück ist der Stadt nach aktueller Auskunft nicht bekannt.

Mehr aus diesem Ressort
OldenburgOldenburgs neuer Rat verteilt die VerantwortungOldenburgJascha Rohr übernimmt: Was er in Oldenburg verändern willOldenburgIG Metall ruft zu ersten Warnstreiks im Norden auf
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenForsa: Große Mehrheit hat Verständnis für JugendprotesteArtikel lesenNachrichtenWittig wirft Israel faschistische Politik vorArtikel lesenNachrichtenDobrindt will linksextreme Demonstranten im Blick behaltenArtikel lesenNachrichtenUS-Börsen uneinheitlich – Goldpreis steigt deutlichArtikel lesenNachrichtenRöttgen widerspricht Dobrindt bei Gen-Z-GewalttäternArtikel lesenNachrichtenSPD erwartet bald Namen für Bundespräsidentinnen-KandidaturArtikel lesen

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenWie sicher ist Oldenburg?UOdMVerkehrStadtverwaltung
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok