Forsa: Große Mehrheit hat Verständnis für Jugendproteste

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Eine große Mehrheit der Deutschen hat grundsätzlich Verständnis für die Proteste der Jugendlichen in Deutschland. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des „Stern“ und RTL zeigen 83 Prozent der Befragten Verständnis für die Demonstrationen, nur 16 Prozent äußern kein Verständnis, ein Prozent antwortete mit „weiß nicht“.
Bundesweit waren am vergangenen Wochenende Zehntausende junge Menschen für bessere Bildung, soziale Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz und gegen die Wehrpflicht auf die Straßen gegangen. Grundsätzliches Verständnis für die Jugendproteste äußerte jeweils eine große Mehrheit in Ost und West, in allen Altersgruppen sowie in allen politischen Lagern. Von den Schülern und Studenten konnten laut der Forsa-Umfrage 86 Prozent die Gründe für die Demonstrationen nachvollziehen. Kein Verständnis äußerten am ehesten die Anhänger der CDU/CSU (28 Prozent) sowie die Sympathisanten der AfD (33 Prozent).
Zu dem Protesttag am 31. Oktober hatten sich laut Veranstalter „Gen Z regelt“ bundesweit mehr als 180.000 Teilnehmer angemeldet. Gekommen waren rund 120.000. Die Organisatoren hatten ausdrücklich dazu aufgerufen, solidarisch und friedlich zu protestieren. Dennoch kam es nach den Demonstrationen in mehreren Städten zu Ausschreitungen. Für den 20. November ruft der Veranstalter „Gen Z regelt“ zu neuen Protesten auf.
Für die Erhebung befragte Forsa im Auftrag des „Stern“ und RTL am 29. und 30. Oktober 2026 insgesamt 1.006 Personen. Die genaue Frage lautete: „Haben Sie Verständnis für die Demonstrationen von Jugendlichen in Deutschland?“
NiedersachsenNiedersachsens CDU verlangt von Lies klares Nein zu Rot-Rot-GrünArtikel lesen
NachrichtenUS-Börsen uneinheitlich – Goldpreis steigt deutlichArtikel lesen
OldenburgOldenburgs neuer Rat verteilt die VerantwortungArtikel lesen
NachrichtenRöttgen widerspricht Dobrindt bei Gen-Z-GewalttäternArtikel lesen
NachrichtenSPD erwartet bald Namen für Bundespräsidentinnen-KandidaturArtikel lesen
NachrichtenRöttgen: Kein militärischer Sieg im Krieg gegen Iran möglichArtikel lesen
