Gesundheit

Ernährungsrat: Erfolgreicher Projekttag in der Liebfrauenschule

Der Projekttag vom Ernährungsrat Oldenburg in der Liebfrauenschule, Oldenburgs erste Fairtrade School, brachte gute Ergebnisse zur Umsetzung nachhaltiger Ernährung in Oldenburg.

Der Projekttag vom Ernährungsrat Oldenburg in der Liebfrauenschule, Oldenburgs erste Fairtrade School, brachte gute Ergebnisse zur Umsetzung nachhaltiger Ernährung in Oldenburg.
Foto: Ernährungsrat Oldenburg

Oldenburg (vs/pm) „Unsere Zukunft in aller Munde“ – unter diesem Motto kamen am vergangenen Samstag dreißig Bürgerinnen und Bürger zum Projekttag des Ernährungsrats Oldenburg zusammen, um gemeinsam Ideen für konkrete Aktionen für eine nachhaltige Ernährungsversorgung in Oldenburg zu entwickeln. Die vier Themen Öffentlichkeitsarbeit des Ernährungsrats, Stärkung von Ernährungskompetenzen im Alltag, nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung sowie Bremsung des Klimawandels durch lokales Handeln standen im Mittelpunkt des Projekttages in der Liebfrauenschule, Oldenburgs erster Fairtrade School.

Anzeige

Rentenlücke schließen

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Christine Wolff und einem Einführungsvortrag von Nina Gmeiner, Sprecherin des Ernährungsrats, konnten die Teilnehmenden mithilfe der Methode des „Wandercafés“ an der Entwicklung von Projektideen zu allen vier Themenbereichen mitwirken und ihre Kompetenzen und ihr Wissen mit einfließen lassen. In insgesamt fünf Phasen wurden zu den vier Themen jeweils zunächst die Problematik besprochen, dann Projektideen gesammelt, jeweils eine Projektidee ausgewählt und diese soweit konkretisiert, dass ein Zeitplan aufgestellt und die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projekts besprochen wurden.

Projekttag bringt vier Projekte zur Umsetzung durch den Ernährungsrat hervor

Folgende Projekte, deren Grundsteine bei diesem Projekttag gelegt wurden, werden in den kommenden Monaten unter der Organisation des Ernährungsrats umgesetzt:

1. Zur Stärkung der Ernährungskompetenzen im Alltag sollen Kochabende für verschiedene Zielgruppen organisiert werden.
2. Zum Thema „Klimakrise bremsen“ wird eine zentrale Fläche in Oldenburg öffentlichkeitswirksam nach Permakultur-Kriterien in einen Nutzgarten umgewandelt.
3.Für eine zukunftsfähige Schulverpflegung möchte sich der Ernährungsrat als Stimme der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung des Mensakonzeptes für die Stadt Oldenburg einbringen.
4.Zur Stärkung der Arbeit des Ernährungsrats wird ein Konzept für eine „essbare Stadt Oldenburg“ entwickelt.

Julia Tschersich, Mitglied des Ernährungsrats und Gastgeberin der Gruppe „Ernährungskompetenzen im Alltag stärken“ freute sich über die Resonanz: „Der Projekttag des Oldenburger Ernährungsrates hat gezeigt, welche Kreativität entsteht und wie effektiv wir Veränderungen anstoßen können, wenn viele engagierte Oldenburger in einem echten Miteinander zusammenarbeiten. Zu guter Ernährung gehören die Sinne und guter Geschmack – und wie einfach man leckere, gesunde Rezepte aus der Region zaubern kann, das wollen wir in unserer geplanten Veranstaltungsreihe ‚Der Ernährungsrat Oldenburg kocht‘ mit Klein und Groß ausprobieren.“

Wer Interesse hat, sich zu engagieren, kann sich unter www.ernaehrungsrat-oldenburg.de informieren oder eine E-Mail an info@ernaehrungsrat-oldenburg.de schreiben. Der Ernährungsrat ist ein Projekt von transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft e.V. in Oldenburg.

Vorheriger Artikel

Kleinkunst: Kostenloses Festival in der Innenstadt

Nächster Artikel

Zwei Kandidaten möchten Bischof werden