Filmfest

German Independence Award für „Temporary Difficulties“

RP Kahl, Gabriela Ramos, Deborah Kara Unger, Buddy Giovinazzio und Torsten Neumann bei der Vergabe des Seymour Cassel Award für eine herausragende darstellerische Leistung.

RP Kahl, Gabriela Ramos, Deborah Kara Unger, Buddy Giovinazzio und Torsten Neumann (von links) bei der Vergabe des „Seymour Cassel Awards“ für eine herausragende darstellerische Leistung.
Foto: Filmfest

Oldenburg (am/pm) In diesen Minuten geht die 25. Ausgabe des Internationalen Filmfestes Oldenburg im Oldenburgischen Staatstheater mit der Preisverleihung und dem Abschlussfilm zu Ende. Fünf Tage lang liefen von der Eröffnung am vergangenen Mittwoch bis zum heutigen Sonntag rund 50 Langfilme und zirka 15 Kurzfilme aus der Independentszene über die Leinwände – darunter zahlreiche Welt- und Internationale Premieren.

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Queer Film Festival Oldenburg

Zuschauer

Insgesamt sahen nach Angaben des Veranstalters rund 15.500 Zuschauer die Festivalbeiträge in der Kongresshalle der Weser-Ems Hallen, der Justizvollzugsanstalt, im Oldenburgischen Staatstheater und in den Festivalkinos – bei den ersten Screenings oft in ausverkauften Häusern. Gemeinsam mit Gästen der Stadt wie Bruce Robinson (Retrospektive) und Keith Carradine (Tribute), Philippe Mora, Michael Wadleigh, Molly Ringwald (All These Small Moments), Sabine Timoteo und Doro Müggler (Don’t tell me you can’t sing) hat das Publikum zahlreiche gute Filme ersehen und ihre Anhalte und interessante Hintergründe von den Filmemachern nach den Vorführungen erfahren.

Ehrenpreise

Geehrt wurde in diesem Jahr Oscar-Preisträger Keith Carradine mit einem Tribute und einem Stern auf dem OLB-Walk of Fame. Die diesjährige Retrospektive galt Bruce Robinson. Die beiden in Oldenburg anwesenden Ehrengäste wurde im Rahmen der Filmfest-Gala am Samstag der German Independence Honorary Award verliehen.

Die Gewinner

Ein angekündigter neuer Award für die Filme, die in der Midnight-Reihe laufen, wurde nicht vergeben.

Kurzfilm

Neda Rahmanian, Torsten Neumann und Dagmar Jacobs bei der Vergabe des German Independence Awards Best Short Film.

Neda Rahmanian, Torsten Neumann und Dagmar Jacobs (von links) bei der Vergabe des „German Independence Awards Best Short Film“.
Foto: Filmfest

Die Kurzfilmjury, bestehend aus den Schauspieler Neda Rahmanian und Tim Haars sowie der Produzentin Dagmar Jacobsen, vergab den German Independence Award für den besten Kurzfilm an „Fauve“ von Jeremy Comte. Als Preisgeld werden 500 Euro überreicht.

Beste Darsteller

Der „Seymour Cassel Award“ für eine herausragende darstellerische Leistung wurde in diesem Jahr erstmals an zwei Darstellerinnen verliehen. Grund dafür seien die herausragenden Auftritte von Frauen – insbesondere von Marisa Tomei über Emily Mortimer, Elle Fanning, Molly Ringwald, Sienna Miller bis hin zu Doro Müggler gewesen, so das Filmfest-Team. Dementsprechend ging der „Seymour Cassel Award“ 2018 an Victoria Carmen Sonne für die Hauptrolle in „Holiday“ sowie an Gabriela Ramos für „Is that you?“. Dieser Preis ist undotiert.

Bester Film

Mikhail Raskhodnikov erhielt den German Independence Award Best Film für Temporary Difficulties.

Mikhail Raskhodnikov erhielt den „German Independence Award Best Film“ für „Temporary Difficulties“.
Foto: Filmfest

Der Hauptpreis, der „German Independence Award“ für den besten Film in der Independent-Reihe des Filmfests ging an „Temporary Difficulties“ von Mikhail Raskhodnikov. Dieser Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, außerdem erhält er eine Untertitelung.

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