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Grüne fordern Ukraine-Reise von Merz

via dts Nachrichtenagentur

Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, nach Kiew zu reisen, um dort die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. „Gerade jetzt braucht es mehr als Worte aus Berlin“, sagte Brantner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Ich erwarte vom Bundeskanzler, dass er nach Kiew reist und dort gemeinsam mit der Koalition der Willigen ein Zeichen setzt.“ Solidarität zeige man vor Ort, nicht aus sicherer Entfernung im warmen Kanzleramt, so die Co-Vorsitzende der Grünen.

Nach dem Gipfel in Berlin im Dezember lasse Merz es zu, dass die Europäer wieder außen vor seien und die Ukrainer allein mit Trump und Putin verhandeln. „Wer ernsthaft Frieden will, muss der Ukraine helfen, sich zu verteidigen“, sagte Brantner. Dazu gehöre auch, den Druck auf Russland zu erhöhen: die russische Schattenflotte festsetzen, die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte voranbringen und das Versprechen der Taurus-Lieferung einlösen.

Brantner verwies in diesem Kontext auch auf die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine. „Während über Frieden gesprochen wird, setzt Putin seinen Terror fort“, sagte sie den Funke-Zeitungen. Wer gezielt Häuser und Energieinfrastruktur angreife, wolle Menschen im Winter frieren lassen. „In Kiew herrschen nachts aktuell -20 Grad, Hunderttausende leben in Kälte und Dunkelheit, erschöpft und vom Kältetod bedroht“, sagte Brantner. „Das ist kein Kollateralschaden, das ist Kalkül – und ein Kriegsverbrechen.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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5 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    2. Februar 2026 um 14.27 — Antworten

    Der Kanzlerdarsteller hat doch bereits sowohl im Inneren als im Ausland jede Glaubwürdigkeit verspielt, warum den denn jetzt noch für teuer Geld auf Reisen schicken?

  2. Kuhles
    2. Februar 2026 um 14.27 — Antworten

    Die Grünen sollten sich aus solchen Problemen heraushalten. Sie gehören für mich zu den Hauptkriegstreibern und haben mit ihrer Politik Deutschland zu einem maroden Land gemacht.

    • Markus
      2. Februar 2026 um 22.58 — Antworten

      Was für ein Blödsinn. Deutschland hat 16 Jahre Nichtstun, Misswirtschaft und Korruption unter der Bimbesbirne überstanden, dann kam ein viel zu kurzes Zwischenspiel, danach gleich der nächste Hammer mit 16 Jahren IM Erika. Dass der Laden DAS ausgehalten hat – alle Achtung. Dann wieder ein viel zu kurzes Zwischenspiel, viel zu kurz, als dass irgendwelche Programme (die vom Fast-Drei-Prozent-Sabotagetrupp so weit wie möglich ausgebremst wurden) greifen konnten. Und nun weiterer Schrecken unter seiner Merkwürdigkeit Fritze I.
      Wie gut, dass ich das nicht mehr lange miterleben muss.

    • Lars
      3. Februar 2026 um 8.27 — Antworten

      Dafür haben sie doch sicher Beispiele und Belege?

      • Manfred Murdfield
        3. Februar 2026 um 12.05 — Antworten

        Ich vermute, Kuhles wird sich auf „Nius“ berufen. Und was für die alten Nazis die Sozialdemokratie war, sind für die neuen Nazis eben die Grünen. Offener Rassismus wird ja noch tiefgestapellt, das würden ja selbst die blödesten Wähler merken. Und wie es gegen die Grünen gehen kann, hat ja der Wendehals Söder mit seiner Hetze vorgemacht. Eine Front offenbar.

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