Sport

Özoguz kritisiert Fifa-Pläne zur Wiedereingliederung Russlands

via dts Nachrichtenagentur

Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Aydan Özoguz (SPD), hat den Vorstoß des Präsidenten des Weltfußballverbandes (Fifa), Gianni Infantino, zurückgewiesen, russischen Teams wieder bei internationalen Fußball-Wettbewerben spielen zu lassen. „Eine Wiedereingliederung Russlands und seiner Verbände in den Weltfußball ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem Russland die Ukraine mit unverminderter Härte bombardiert, wäre ein fatales Signal“, sagte Özoguz dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Russlands Präsident Wladimir Putin verschleppe derzeit die Friedensverhandlungen mit der Ukraine und greife stattdessen massiv mit Bomben und Drohnen zivile Infrastruktur an. Täglich stürben Menschen, viele litten im ukrainischen Winter ohne ausreichende Heizung und ohne Zugang zu fließendem Wasser.

„Russland in dieser Situation wieder in den internationalen Spielbetrieb einzubinden, wäre eine Bankrotterklärung des Sports, ganz besonders im Fußball“, sagte Özoguz. „Als weltweit meistgespielte und meistverfolgte Sportart trägt der Fußball eine besondere Verantwortung. Und diese Verantwortung muss gelebt werden.“ Infantino scheine „jeden moralischen Kompass verloren zu haben“.

Anzeige

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Geschäftsklima in Autoindustrie etwas besser

Nächster Artikel

Handwerk kritisiert Hängepartie um Gebäudeenergiegesetz

1 Kommentar

  1. Markus
    4. Februar 2026 um 14.02 — Antworten

    Dann aber bitte auch den Ausschluss von ISrael (Angriffe auf Palästina (Gaza, Wetbank), Libanon, Syrien, Iran) sowie der USA (Angriffe zuletzt auf Venezuela). Oder wird mal wieder mit zweierlei Mass gemessen?

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.