Oldenburg

VWG stellt auf Sonderfahrplan um

Die VWG stellt auf einen Sonderfahrplan um.

Die VWG stellt auf einen Sonderfahrplan um.
Foto: VWG

Oldenburg (pm) Die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) reagiert auf die Schließung von Schulen, Universitäten, Geschäften sowie der weitestgehenden Reduzierung des allgemeinen öffentlichen Lebens. Wegen der dadurch rückläufigen Nachfrage verringert die VWG den Takt und stellt ab Samstag, 21. März, bis auf Weiteres auf einen Sonderfahrplan um.

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„Wir bedauern außerordentlich, dass uns die Umstände der Corona-Krise dazu gebracht haben, das Verkehrsangebot einzuschränken zu müssen und die sonst gewohnte VWG- Qualität derzeit nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Aber auch in solch schwierigen Zeiten sind alle Kolleginnen und Kollegen nach Kräften motiviert, allen Bürgerinnen und Bürgern in Oldenburg und den Umlandgemeinden ein Basisangebot an Mobilität sicherstellen zu können“, so Morell Predoehl, Prokurist der VWG.

Das Verkehrsangebot orientiert sich dann an allen Tagen an dem Angebot, welches sonst sonntagnachmittags im 30-Minuten-Takt gilt. An den Tagen Montag bis Freitag sind die Busse nach diesem Sonderplan in der Zeit von zirka 5 Uhr bis 24 Uhr unterwegs, an Samstagen in der Zeit von zirka 6 Uhr bis 24 Uhr.

Der Sonntagsplan gilt für alle Linien unverändert. Abweichungen hiervon gibt es auf folgenden Linien:

  • Alle Linien, auf denen bisher ein 60-Minuten-Takt gilt, verkehren auch weiterhin im 60-Minuten-Takt.
  • Die Linie 309 verkehrt davon abweichend alle 20 Minuten.
  • Die Linie 310 fährt, im Gegensatz zu den Sonntagen, auch im Sonderfahrplan über die Haltestelle „Famila“.
  • Die Linie 310 verkehrt in den Hauptverkehrszeiten nicht über „Uni / Campus Wechloy“. „Uni / Campus Wechloy“ wird dann über die Linie 306 angebunden, die zusätzlich verkehrt.
  • Die Linien 311 / 321 verkehren in den Hauptverkehrszeiten gemeinsam im 15-Minuten-Takt.
  • Keine Änderungen ergeben sich für die Linien 280, 340 und 350./li>

Generell eingestellt wird der Nachtbusverkehr. Dieser fährt bereits ab der Nacht vom Freitag, 20. März auf Samstag 21. März nicht mehr.

Ein Aushang der Fahrpläne an allen Haltestellen erfolgt nicht. Fahrgäste können sich über den Sonntagsnachmittagsfahrplan der vorhandenen Aushänge informieren. Für aktuelle Fahrplaninformationen wird um Nutzung der elektronischen Fahrplanauskunft (Fahrplaner-App) gebeten. An Haltestellen mit elektronischen Anzeigern sind die nächsten Abfahrten aller Linien ersichtlich.

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2 Kommentare

  1. Sven
    20. März 2020 um 6.41 — Antworten

    Das liegt auch nur daran das die Fahrer und das komplette Unternehmen total unfreundlich ist.

  2. Wolf
    20. März 2020 um 8.42 — Antworten

    Welch ein Blödsinn. Durch die verringerten Fahrten werden die Busse doch wieder voller und die Fahrgäste haben keine Chance mehr auf Abstand zu gehen. Meine Fresse, mit Nachdenken haben es die Verantwortlichen wohl nicht so.

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