Cäcilienbrücke könnte von Sondervermögen profitieren

Immer noch keine neue Cäcilienbrücke in Sichtweite.
Archivfoto: Christian Kruse
Oldenburg/Berlin (am/pm) In Oldenburg gibt es neue Hoffnung für den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke. Der Bund will Wasserstraßen stärker aus dem Sondervermögen finanzieren. Eine Zusage für das zurückgestellte Projekt fehlt aber weiter.
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Das Bundeskabinett hat in Berlin am 6. Juli 2026 den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen. Der Entwurf sieht vor, Investitionen in Bundeswasserstraßen aus dem Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren. Davon könnte der Ersatzneubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg profitieren. Nach Angaben des Oldenburger Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde sollen für Erhalt und Ersatz an Bundeswasserstraßen rund 230 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich möglich werden. Rohde fordert deshalb eine schnelle Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung.
Das Bundesverkehrsministerium hatte der Stadt am 18. Juni 2026 mitgeteilt, dass der Ersatzneubau zurückgestellt werden musste. Als Grund nannte das Ministerium Finanzierungsansätze im Bundeshaushalt, die eine Priorisierung erforderten. Vorrang hätten demnach Maßnahmen mit bestehender vertraglicher Bindung sowie sicherheitsrelevante Anlagen. Aus dem neuen Haushaltsentwurf folgt noch keine Finanzierungszusage für die Cäcilienbrücke.
Die Mittel könnten erst nach dem Haushaltsbeschluss im Bundestag freigegeben werden. Auch ein konkreter Zeitplan für Ausschreibung, Baubeginn und Fertigstellung steht derzeit nicht fest. „Das Geld ist da. Die Verantwortung liegt beim Bundesverkehrsminister und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, jetzt schnell Klarheit zu schaffen“, sagt Rohde.
Anwohner/innen und lokale Betriebe warten nach Rohdes Angaben seit Jahren auf den Neubau und müssen erhebliche Mobilitätseinschränkungen hinnehmen. Der SPD-Politiker erwartet, dass die Mittel nach dem Bundestagsbeschluss freigegeben werden. „Weitere Verzögerungen sind inakzeptabel“, sagt er.
Nach Angaben Rohdes soll das Infrastruktur-Sondervermögen künftig nicht nur Straßen und Schienen, sondern auch Wasserstraßen stärker absichern. Für Oldenburg bleibt entscheidend, ob das Bundesverkehrsministerium den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke tatsächlich einplant und freigibt. Rohde fordert: „Das Bundesverkehrsministerium muss den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke so bald wie möglich auf den Weg bringen.“
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.





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