Wagenknecht: AfD-Gespräche keine „Carte blanche“

Wagenknecht: AfD-Gespräche keine „Carte blanche“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat davor gewarnt, Gespräche zwischen dem BSW und der AfD über eine Regierung in Sachsen-Anhalt als Vollmacht für ein Durchregieren der AfD misszuverstehen.

Das sei keine „Carte blanche“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtensender „Welt“. Es gehe nur darum, inhaltlich das durchzusetzen, was sich Wähler als politisches Signal erhofften. Dass die anderen Parteien sich Gesprächen mit dem BSW verweigern, hält Wagenknecht für undemokratisch.

Anzeige

Sie sagte: „Dass die anderen Parteien nicht bereit sind, wenigstens Gespräche zu führen mit einer Partei, die von 44 Prozent der Menschen gewählt wurde in Sachsen-Anhalt – ich finde, das ist kein demokratisches Herangehen.“ Sie wolle die neuen Mehrheiten für eine andere Energiepolitik, für mehr Meinungsfreiheit, für eine bessere Bildungspolitik, für Signale in Richtung Frieden und Diplomatie nutzen. Und darüber wolle man mit der AfD sprechen.

„Das heißt nicht, dass sie von uns Carte blanche bekommt, durchzuregieren, als hätte sie die absolute Mehrheit bekommen. Die hat sie nicht. Aber wir sind auch unseren Wählern schuldig. Wir werden uns nicht an der Seite der Altparteien daran beteiligen, den Wandel zu blockieren.“ Man wolle, dass sich die Politik verändere, weil die große Mehrheit der Menschen sich das gewünscht habe. „Das zeigt das Wahlergebnis.“

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenBerger-Studie bescheinigt Europas Wirtschaft gute ZukunftNachrichtenMerz telefoniert mit indischem PremierministerNachrichtenHamburg fordert neue Richtlinien für Drogenkonsumräume
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenHessen gegen mehr Landerechte für Golf-AirlinesNachrichtenHistoriker Van Reybrouck: „Verfahren der Demokratie“ überprüfenNiedersachsenZwei Verletzte nach Unfall mit Rettungswagen in Bad Münder-NettelredeNachrichtenLänder verstärken Schutz kritischer InfrastrukturNachrichtenCSU-Juristen fordern KI-Einsatz in Justiz und VerwaltungBremenFrau stürzt bei Notbremsung in Straßenbahn in Bremen-Neustadt und verletzt sich schwer

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026StadionneubauCäcilienbrücke
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok