Bundeswehr für Fortführung der Ukraine-Ausbildungsmission

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Unter dem Dach der Europäischen Union will die Bundeswehr auch künftig die Armee der Ukraine für den Abwehrkampf gegen Russland rüsten.
„Aus militärischer Sicht sollten wir die EU-Ausbildungsmission für die Ukraine weiterführen“, sagte der damit befasste Generalmajor Olaf Rohde dem Background Sicherheit & Verteidigung von Tagesspiegel und „Handelsblatt“. „Das Training ist sehr erfolgreich, 29.000 ukrainische Soldatinnen und Soldaten haben es mittlerweile durchlaufen.“
Im irischen Wicklow beraten an diesem Dienstag die EU-Verteidigungsminister über die Zukunft der European Union Military Assistance Mission (EUMAM) für die Ukraine. Eine formale Entscheidung soll im November fallen. Teil der Überlegungen ist, die Ausbildungen abhängig vom Erfolg weiterer Friedensgespräche auch in die Ukraine zu verlegen. Die Frage des Ausbildungsorts, so Rohde, „muss politisch beantwortet werden – zumindest für die Zeit nach einer Waffenruhe gibt es entsprechende Planungen“.
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1 Comment
Markus Simpel
1. September 2026 @ 8.10
Anstatt weiter den kriegstreiberischen Kurs Deutschlands zu unterstützen, sollten Sie folgendes schreiben. Die Bundeswehr sollte sich im Zuge des verlorenen Ukrainekrieges statt weiterer Unterstützung wieder mehr für eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Konfliktes mit Russland einsetzen, da der bisherige Kurs nur zu weiterem Leid und Elend führt und die gesamte europäische Union in den Krieg treibt. MfG